Kreative Geschenkideen (nicht nur) zu Weihnachten

Während wir uns bei Kerzenschein und einer heißen Tasse Tee die Lebkuchen schmecken lassen, klopft das Weihnachtsfest schon fast an die Tür. Alles könnte so schön gemütlich sein, wenn da nicht noch unzählige Geschenke besorgt werden müssten. Wer am Adventssamstag in der Stadt gewesen ist, ahnt bereits, welche Hektik in den kommenden Wochen in den Geschäften ausbrechen wird. Doch gut geplant ist halb gewonnen und falls Euch die Ideen ausgegangen sind, habe ich vielleicht noch ein paar Inspirationen für Euch. Die genannten Geschäfte kenne und schätze ich übrigens selbst und empfehle sie persönlich weiter.

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Ein persönlicher Begleiter durchs Jahr: der Fotokalender

Wer auf einen beachtlichen Fundus an schönen Fotos zurückgreifen kann, sollte einmal über ein Fotogeschenk nachdenken. Vielleicht ein Kalender oder ein Fotobuch mit den besten Schnappschüssen des letzten Sommerurlaubs? Neben guten Fotos benötigt Ihr natürlich etwas Zeit und einen Blick fürs Detail. Die benutzerfreundliche Software, die für die Bestellung zur Verfügung steht, ist in der Regel narrensicher. Man kann die Fotoprodukte beispielsweise im Drogeriemarkt bestellen oder in ganz besonders guter Qualität u. a. bei Saal Digital. Wer bei Saal Digital früh genug bestellt, kann die Kalender zu reduzierten Preisen ordern. Darüber hinaus gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten, verschiedene Sprachen  und die Kennzeichnung regionaler Feiertage.


Etwas Schmuckes fürs Bücherregal

Um jemandem mit einem Buch eine Freude zu machen, müsst Ihr die Person natürlich gut kennen. Auch ich habe bereits eine stattliche Anzahl an geschenkter Literatur im Regal stehen, die mich jedoch leider überhaupt nicht interessiert. Auch Germanistinnen lesen nicht alles… Geht bei der Auswahl also besser klug vor: Wie sieht es mit Hobbys aus oder dem Interesse für Kochen, Kunst & Kultur? Wie wäre es mit einem Präsent rund ums Buch, beispielsweise einer witzigen Bücherlampe oder einem Lesekissen? Ich kann Euch den Kohlibri Buch- und Medienversand wärmstens ans Herz legen, denn dort findet Ihr Bücher und Produkte fernab der klassischen Buchauswahl.


Ein Hobby in Sicht?

Falls die Person, die Ihr beschenken möchtet, in ihrer Freizeit einem Hobby nachgeht, eröffnet das eine interessante Geschenkidee. Vielleicht ist sie kreativ und kann Künstlerbedarf gebrauchen? Oder sie kocht gerne und freut sich möglicherweise über spezielles Küchenequipment oder ein ausgefallenes neues Kochbuch? Im idee Creativmarkt bekommt Ihr alles rund ums kreative Gestalten. Wo Ihr phänomenale Bücher findet, wisst Ihr ja jetzt. 😉


Mit selbst gemacht

Vielleicht findet Ihr ja vor Weihnachten noch einen ruhigen Abend, um Plätzchen zu backen oder Pralinen herzustellen. Mittlerweile gibt es viele schöne Verpackungen, mit denen Ihr die kleinen Kostbarkeiten einwickeln könnt. Oder Ihr verpackt die Leckereien einfach in einem Weck-Glas: Nostalgie pur! Falls Ihr handwerklich und kreativ geschickt seid, könnt Ihr natürlich auch etwas basteln bzw. bauen (z. B. ein Vogelhäuschen für Eure Oma), malen oder stricken (wie einen Loop-Schal in angesagten Farben für Eure Mutter). Kostenlose Bastel- und Strickanleitungen findet Ihr übrigens u. a. auf der Webseite vom idee Creativmarkt.


Jetzt wünsche ich Euch erst einmal eine friedliche Vorweihnachtszeit und lasst Euch bloß nicht stressen! Für alle, die erst kurz vor Weihnachten Zeit haben, sich um die Geschenke zu kümmern, habe ich beim nächsten Mal noch ein paar Last-Minute-Geschenkideen.

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Kaleidoscope Kitchen: Bärlauch, ein Frühlingsbote aus dem Hofladen, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Bärlauch! Ein Frühlingsbote aus dem Hofladen

Die Magnolien stehen im Rheinland bereits in voller Blüte, die Vögelchen zwitschern fleißig und auch die lange Durststrecke mit Wintergemüse in der Küche neigt sich so langsam dem Ende zu. Ich fiebere bereits dem ersten frischen Bornheimer Spargel entgegen, dem es momentan wohl noch zu kalt ist. Doch seit Ostern gibt es im Hofladen eine ganz andere Leckerei  zu kaufen – ein Sträußchen mit frischem Bärlauch.

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Ein kulinarischer Frühlingsausflug

Der Geschmack von Bärlauch erinnert an Knoblauch und er ist im rohen Zustand verhältnismäßig intensiv mit einer gewissen Schärfe. Für empfindliche Mägen ist es ratsam, ihn gegart zu genießen. Bärlauch ist beispielsweise ein idealer Begleiter für sahnige Pasta-Soßen, Suppen, Marinaden und frisches Pesto. Bärlauchpesto schmeckt im Vergleich zu Basilikum- oder Tomatenpesto sehr intensiv, ist jedoch einen kulinarischen Frühlingsausflug wert. Zu Ostern habe ich mein Geschnetzeltes mit Bärlauch verfeinert. Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die grünen Blättchen schmecken eigentlich in vielen Gerichten, in denen auch Knoblauch verwendet wird. In meinem Bücherregal steht sogar ein spezielles Kochbuch, das sich ausschließlich mit Bärlauch und Rucola beschäftigt. Da es ihn nur begrenzte Zeit gibt, werde ich in den nächsten Wochen die ein oder andere Bärlauch-Kreation ausprobieren. Hier folgt jetzt aber erst einmal ein Rezept aus meiner Feder


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Sahnige Pasta-Soße mit Bärlauch

Ich finde, dass der feine Knoblauchgeschmack von gedünstetem Bärlauch sehr gut mit Tomaten und Sahne harmoniert. Am besten schmecken dazu die etwas süßeren Cherry-Tomaten.

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Man benötigt für 2 Personen folgende Zutaten:

  • 400 g Tomaten (am besten Cherry-Tomaten)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Sträußchen Bärlauch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Packung Sahne oder 1 Becher Crème fraîche 
  • Pfeffer & Salz
  • Das i-Tüpfelchen: frisch gehobelter Parmesan & Pinienkerne

Nun kann es direkt losgehen!

Das Gemüse vorbereiten
  • Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Cherry-Tomaten können so, wie sie sind, verwendet werden.
  • Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse drücken.
  • Die Stiele des Bärlauchs entfernen und ab in die Biotonne damit. 😉 Die Bärlauch-Blätter waschen und in Streifen schneiden.
Das Gemüse dünsten
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Nun die Tomaten mit dem Knoblauch kurz andünsten.
Aber bitte mit Sahne!
  • Nun gibt man die Sahne oder den Becher Crème fraîche dazu.
  • Als Nächstes folgen die Bärlauchstreifen. Diese sollten jedoch nur kurz mit der Sahnemischung köcheln (nur wenige Minuten).
  • Je nach Belieben die Soße mit Pfeffer & Salz abschmecken.
  • Wer möchte, kann die Soße noch anbinden.
Die Krönung
  • Wer das Gericht noch verfeinern möchte, kann die angerichteten Nudeln später mit frisch gehobeltem Parmesan und Pinienkernen garnieren.

Zu meiner Bärlauch-Sahne-Soße passen so ziemlich alle Nudelvarianten. Viel Spaß beim Nachkochen!

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Wenn Ihr auch gerne einmal mit Bärlauch kochen möchtet und keinen Hofladen um die Ecke habt, besucht den Wochenmarkt. Dort kann man ihn derzeit auch beim Gemüsehändler oder Bauern kaufen. Ich persönlich würde jedoch nicht auf eigene Faust im Wald Bärlauch ernten. Ohne botanische Kenntnisse gerät man nämlich schnell an giftige Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen.

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Wenn Ihr den Bärlauch auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen frisch erstanden habt, stellt ihn erst einmal in ein Glas Wasser, sofern Ihr ihn nicht sofort verspeist. Aber wundert Euch nicht, wenn Euch in der Küche eine leichte Knoblauch-Nuance ums Näschen weht.

Viel Freude beim Kochen mit meinem derzeitigen Favoriten unter den Frühlingsboten, dem Bärlauch.

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Kaleidoscope Kitchen: Eine kulinarische Reise durch die Jahreszeiten, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Eine kulinarische Reise durch die Jahreszeiten

„Essen hält Leib und Seele zusammen“, so lautet ein Sprichwort und es ist einiges dran. In den letzten Jahren habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und meine Kochkünste um einiges verbessert (zumindest kamen keine Beschwerden 😀 ). Ich koche leidenschaftlich gerne, überwiegend vegetarisch und bin sehr dankbar, dass mein Partner vor keiner Gemüsesorte zurückschreckt. 😉 Kochen ist für einige eine antiquierte und vielleicht sogar spießige Angelegenheit. Doch es hat sehr viel mit Kreativität, Fingerspitzengefühl und Geduld zu tun. Ein gutes Essen, bei dem die einzelnen Komponenten und Gewürze harmonieren, ist wie eine musikalische Komposition oder ein gemaltes Kunstwerk. Darüber hinaus ist es mit Sicherheit gesünder, sein eigenes Essen zu kochen, als den Einheitsbrei in der Kantine runter zu schlingen. Zeit ist zwar ein entscheidender Faktor, doch unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und das gute Bauchgefühl sollten es uns wert sein. Der Spaßfaktor kommt schließlich beim Kochen und späteren Verzehr auch nicht zu kurz.

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Mein kulinarischer Bücherschatz

In den letzten Jahren hat sich zum Entsetzen meines Partners unser Bücherregal mit Kochbüchern der unterschiedlichsten Länderküchen und Kochstile ordentlich gefüllt. Versteht das jetzt nicht falsch, er isst die fertigen Kreationen, die dank dieses kulinarischen Literaturgutes entstehen, ausgesprochen gerne! Nur unser Bücherregal quillt langsam über, das gebe ich zu. Und ich fürchte, es werden sich noch die ein oder anderen Kochbuchschätze dazugesellen – ich bin von Haus aus Germanistin und habe ein Faible für Bücher. 😉 Schließlich habe ich dank dieser Büchervielfalt die Möglichkeit, das Gemüse der vier Jahreszeiten bestens zu verarbeiten und immer wieder neue kulinarische Highlights zu erobern. Darüber hinaus ist mir durch die viele Kocherei und meinen zweiten Blog (uni-dschungel.de) die Idee gekommen, ein vegetarisches Studenten-Kochbuch zu schreiben. Aus meiner eigenen Studienzeit weiß ich nämlich, dass ein wirklich gutes Kochbuch in dieser Sparte Mangelware ist.  

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Lieber eine Schnecke im Salat als gar kein Haustier

Ich war lange Zeit Vegetarierin und koche mittlerweile wieder ab und an Gerichte mit Fleisch und Fisch (Stichwort Eisenwerte). Allerdings kommt bei uns nur ein- bis zweimal in der Woche Fleisch oder Fisch auf den Tisch. Wenn ich ein Gericht mit Fleisch plane, dann kaufe ich das nur noch beim Bio-Metzger. Das ist deutlich teurer als im klassischen Supermarkt, aber einmal in der Woche sollte das drin sein. Zum einen ist die Qualität herausragend und zum anderen habe ich ein besseres Gefühl in Sachen Tierwohl. Fisch kaufe ich auf dem Wochenmarkt beim Fischhändler meines Vertrauens. Den Rest der Woche gibt es die gute alte Gemüseküche. Eine ausgewogene vegetarische Küche basiert in erster Linie auf frischem Gemüse. Mein großes Glück ist ein Hofladen im Vorgebirge (zwischen Köln und Bonn), der überwiegend regionales Saisongemüse anbietet. Dieser Gemüse-Bauer meines Vertrauens hat einen konventionellen Betrieb, der nicht bio-zertifiziert ist. Aber ich weiß, dass man dort beispielsweise bedarfsgerecht düngt und auch natürliche Ressourcen zur Schädlingsbekämpfung nutzt. Hier dürfen sich die sogenannten Nützlinge somit regelmäßig den Bauch vollschlagen. Wenn mir also mal ein Schneckchen im Salat die Fühler entgegenstreckt oder meine Rucola bereits jemand anderem gut geschmeckt hat (Stickwort Fraßspuren), dann ist das für mich ein gutes Zeichen, denn das Gemüse wurde nicht zu Tode gespritzt (im wahrsten Sinn des Wortes).

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Das Gemüse der vier Jahreszeiten

Jede Woche kommt im Hofladen ein stattlicher Einkaufskorb mit Gemüse und Obst zusammen. Im Hofladen kaufe ich auch meine Eier, von frei laufenden, glücklichen und quietschvergnügten rheinischen Hühnern. In der Regel wälze ich vor dem Einkauf bereits meine Kochbücher und schaue, was ich alles mit dem Saisongemüse kochen kann. Dadurch hat sich mein Speiseplan deutlich erweitert. Alleine die Salatkreationen im Winter sind etwas ganz Besonderes: Von frischem Portulak über Rübchen bis hin zur roten Beete – damit lassen sich einige Leckereien zubereiten. Im Winter bieten selbst die unterschiedlichen Kohlsorten eine Fülle von Möglichkeiten – nur in puncto Rosenkohl hört bei mir der Spaß auf. 😀 Natürlich freue ich mich bereits jetzt schon auf die aromatischen Erdbeeren und den frischen Spargel im Frühjahr. Jede Saison hat ihre ganz eigenen Spezialitäten und wir sollten wieder mehr schätzen, was uns die Natur im Laufe der vier Jahreszeiten auf den Tisch zaubert. Wässrige, geschmacklose Erdbeeren im Februar, die bereits eine sehr lange Flugreise hinter sich haben, brauche ich jedenfalls nicht.

Vielleicht habt Ihr jetzt auch Lust bekommen, am Wochenende zu kochen? Dann stöbert doch mal im Buchladen nach einem Kochbuch, das Euch zusagt – es gibt so unendlich viele tolle Kochbücher! Und schlendert am Samstag für einen Einkauf über den Wochenmarkt und lasst Euch inspirieren von den vielen herrlich frischen Gemüsesorten. Wen Ihr sogar einen Hofladen um die Ecke habt, dann ist das natürlich die Krönung. Ich wünsche Euch viel Freude auf Eurer kulinarischen Reise durch die Jahreszeiten!

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