Last-Minute-Geschenkideen (nicht nur) zu Weihnachten

Mit den ersten Schneeflocken des Winters schneit auch Weihnachten bald ins Haus. Doch wer es zwischen der Planung des Weihnachtsmenüs und anderen vorweihnachtlichen Verpflichtungen nicht mehr schafft, kreative Geschenke zu kreieren, der ist hier genau richtig. Ihr seid der Meinung, gekaufte Geschenke sind lieblos und langweilig? Dann habe ich ein paar erstklassige Geheimtipps für Euch! Die genannten Geschäfte kenne und schätze ich übrigens privat und empfehle sie persönlich weiter.

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Ein Geschenkkörbchen mit regionalen Produkten

Im Hofladen meines Vertrauens, beim Gemüsehof Steiger, kann man viele regionale Produkte einkaufen, die nahezu jedes Herz höher schlagen lassen. Wie wäre es also mit einem schön gefüllten Korb mit Leckereien, wie beispielsweise Senf, Honig, Fruchtsaft, Pesto, Kräuter, Öle, Marmelade, Gemüse oder Backmischungen einer regionalen Mühle? Den Honig könnt Ihr natürlich auch beim Imker kaufen und die anderen Produkte auf dem Wochenmarkt und/oder Weihnachtsmarkt erstehen.


Spezialitäten für die Küche: Öle, Essig, Kräuter oder ein Likörchen

In Bonn lohnt sich ein Besuch im Feinkost-Geschäft mit dem hübschen Namen „Flaschengeist“. Dort bekommt man neben verschiedenen Likören u.a. Kräutermischungen, Öle (das Rucola-Öl ist sehr empfehlenswert) und viele Essig-Sorten. Alles wird „frisch vom Fass“ in hübsche Glasflaschen gefüllt.  Falls Ihr keinen Laden in der Nähe habt, schaut Euch mal im Online-Shop bei Flaschengeist oder auch bei vom Fass um.


Nicht schon wieder ein Gutschein! 😉

Gutscheine sind beliebte Geschenke geworden, doch manchmal wirken sie etwas lieblos. Wie wäre es also mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Ausflug? Je nach Interesse könnt Ihr einen selbst gestalteten Gutschein verschenken, beispielsweise für einen Besuch im Museum, einen Kinoabend, eine besondere Spazierfahrt, ein leckeres Abendessen oder einen sportlichen Tag (z. B. im Kletterpark).


Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen von Euch ein paar gute Geschenkideen bescheren. Alles in allem sind ein leckeres Essen und die gemeinsame Zeit so oder so das Wertvollste, auch ohne atemberaubende Geschenke. Also dann, habt eine schöne Vorweihnachtszeit und genießt zwischendurch auch einmal die Ruhe im ganzen Trubel rund ums Fest!

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Kaleidoscope Kitchen: Rezept für Flammkuchen, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Knuspriger Flammkuchen – das Rezept zum Nachbacken

Der Frühling steht zwar vor der Tür, aber der Winter macht es sich derzeit noch gemütlich. Bis ich also endlich wieder frischen Bornheimer Spargel und Bärlauch im Hofladen kaufen kann, dauert es wohl noch eine Weile. Momentan gibt es dafür in Hülle und Fülle Kohlsorten so weit das Auge reicht und ich habe mich letzte Woche sogar mal an Rosenkohl gewagt. Zwar war das Rezept sehr innovativ, aber der Rosenkohl ein alter Bekannter, den ich einfach nicht ausstehen kann. 😉

Ich muss zugeben, ich kann das Wintergemüse langsam nicht mehr sehen. Da kommt ein kleiner Ausflug in die elsässische Küche ganz gelegen: Ich backe gerne einen Flammkuchen – ganz ohne Fertigteig oder Tiefkühlware. Ihr könnt das auch! Alles, was Ihr braucht, um einen kleinen kulinarischen Ausflug ins Elsass zu machen, erfahrt Ihr hier.

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Der Flammkuchen: Zeitaufwand & Menge

Als Erstes müsst Ihr einen frischen Hefeteig zaubern. Dieses Teigrezept eignet sich auch hervorragend für selbst gebackene Pizza.

Das Rezept reicht für 2 Backbleche (also ca. 4 Personen)
  • Das ist Euch zu viel? Dann halbiert das Rezept ruhig!
Die Ruhezeit für den Hefeteig
  • Der Teig muss ca. 30 Minuten ruhen.
  • In der Zwischenzeit kann man den Belag vorbereiten und Gemüse schnippeln.
Die Backzeit
  • Der Flammkuchen muss ca. 25 bis 30 Minuten backen.

Die Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 10 g Zucker
  • 20 g frische Hefe
  • 50 g Olivenöl
  • 250 ml Wasser

Ich war immer der Meinung, dass ich eine Mehlsorte für alles nehmen kann. Vor einiger Zeit habe ich jedoch das Bio-Weizenmehl Typ 1050 im dm-Markt entdeckt und es für diesen Teig verwendet. Ich finde, dass der Teig deutlich besser gelingt als mit dem Weizenmehl Typ 405. Seitdem probiere ich auch mal andere Mehlsorten aus.

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Den Teig vorbereiten

Der erste Schritt
  • Mehl, Salz, Zucker und Olivenöl in eine Schüssel geben.
Die Hefe vorbereiten
  • Die frische Hefe wird in 250 ml lauwarmem Wasser aufgelöst. Das Wasser darf nicht zu heiß und nicht zu kalt sein.
  • Nun rührt Ihr das Ganze mit einer Gabel durch, damit sich die Hefe mit dem Wasser verbindet, und gebt die Mischung ebenfalls in die Schüssel.
Den Teig kneten
  • Nun müsst Ihr alle Zutaten mit den Händen verkneten.
  • Wenn sich alle Zutaten gut verbunden haben, der Teig nicht mehr klebt und sich gut durchkneten lässt, formt Ihr ihn zu einer Kugel. 
  • Die Teigkugel in der Schüssel wird nun mit einem Küchentuch abgedeckt.
Ruhezeit für den Teig
  • Der Teig hat jetzt Pause und darf ca. eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen. Das kann in der Nähe der Heizung erfolgen oder im Ofen.
  • Mein Ofen hat eine spezielle Hefefunktion. Wer die nicht hat, kann den Teig auch „normal“ im Ofen gehen lassen. Dazu den Ofen auf 50 C° vorheizen und direkt wieder abschalten. Dann den Teig im warmen Ofen ruhen lassen. Eigentlich genügt aber auch die Heizung, der Teig benötigt dann nur ggf. etwas länger.

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Der Belag für den Flammkuchen

Während sich der Teig ausruht, könnt Ihr schon den Belag vorbereiten. Ich habe mich hier für einen klassischen Flammkuchen entschieden.

Die Zutaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g  Schinkenwürfel oder Schinken (geräuchert)
  • ca. 40 g Butter
  • 200 g geriebener Mozzarella
  • 2 Becher Crème fraîche
  • Pfeffer & Salz

Eine vegetarische Variante

  • Wer einen vegetarischen Flammkuchen backen möchte, kann den Teig mit Champignons anstelle des Schinkens  belegen. 
  • Da ich meistens vegetarisch koche, habe ich diesen Belag auch bereits häufig probiert. Auch dieser Flammkuchen schmeckt köstlich!

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Jetzt kann es losgehen!

Die Frühlingszwiebeln vorbereiten
  • Bei den Frühlingszwiebeln schneidet Ihr die Würzelchen und die Spitzen ab.
  • Dann schneidet Ihr sie in kleine Ringe und gebt die Stückchen in ein Sieb. So kann man sie im Anschluss gut säubern bzw. muss sie nur abspülen.
Die Backbleche vorbereiten
  • Jetzt schaut Ihr nach, ob der Teig sichtlich aufgegangen ist. Er sollte sich mindestens verdoppelt haben.
  • Nun belegt Ihr zwei Backbleche mit Backpapier – das erspart eine spätere Sauerei nach dem Backen. 😉
Den Teig ausrollen
  • Den Teig könnt Ihr noch einmal kurz durchkneten und dann in zwei Portionen aufteilen.
  • Nun rollt Ihr den Teig aus. Hier ist eine Teigrolle ungeheuer hilfreich. 
Crème fraîche & Gewürze
  • Ihr gebt jeweils einen Becher Crème fraîche auf den Teig und verstreicht die Crème gut.
  • Dann würzt Ihr das Ganze mit Pfeffer & Salz.
Der Belag
  • Ihr verteilt die Frühlingszwiebeln und den Schinken.
  • Abschließend gebt Ihr den Käse darüber. Es ist Geschmackssache, welche Käsesorte man verwendet. Mozzarella ist relativ mild und weniger salzig. 
  • Nun verteilt Ihr noch die Butter in Flöckchen.

 Ab in die Backröhre!

  • Jetzt gebt Ihr die beiden Bleche in den vorgeheizten Backofen.
  • Am besten eignet sich Umluft: 200 bis 220 °C, Mitte, 25 bis 30 Minuten
  • Ober-/Unterhitze: 200 bis 220 °C, Mitte, 25 bis 30 Minuten
  • Falls Ihr eine Pizzafunktion habt, umso besser. Alle Einzelheiten zu dieser Ofenfunktion müsstet Ihr jedoch im Handbuch Eures Backofens nachlesen.

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Nach einer halben Stunde ist der knusprige Flammkuchen endlich fertig! Als Beilage eignet sich Salat, beispielsweise Feldsalat oder Portulak. Viel Spaß beim Nachbacken & guten Appetit!

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Kaleidoscope Kitchen: Eine kulinarische Reise durch die Jahreszeiten, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Eine kulinarische Reise durch die Jahreszeiten

„Essen hält Leib und Seele zusammen“, so lautet ein Sprichwort und es ist einiges dran. In den letzten Jahren habe ich viele Stunden in der Küche verbracht und meine Kochkünste um einiges verbessert (zumindest kamen keine Beschwerden 😀 ). Ich koche leidenschaftlich gerne, überwiegend vegetarisch und bin sehr dankbar, dass mein Partner vor keiner Gemüsesorte zurückschreckt. 😉 Kochen ist für einige eine antiquierte und vielleicht sogar spießige Angelegenheit. Doch es hat sehr viel mit Kreativität, Fingerspitzengefühl und Geduld zu tun. Ein gutes Essen, bei dem die einzelnen Komponenten und Gewürze harmonieren, ist wie eine musikalische Komposition oder ein gemaltes Kunstwerk. Darüber hinaus ist es mit Sicherheit gesünder, sein eigenes Essen zu kochen, als den Einheitsbrei in der Kantine runter zu schlingen. Zeit ist zwar ein entscheidender Faktor, doch unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und das gute Bauchgefühl sollten es uns wert sein. Der Spaßfaktor kommt schließlich beim Kochen und späteren Verzehr auch nicht zu kurz.

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Mein kulinarischer Bücherschatz

In den letzten Jahren hat sich zum Entsetzen meines Partners unser Bücherregal mit Kochbüchern der unterschiedlichsten Länderküchen und Kochstile ordentlich gefüllt. Versteht das jetzt nicht falsch, er isst die fertigen Kreationen, die dank dieses kulinarischen Literaturgutes entstehen, ausgesprochen gerne! Nur unser Bücherregal quillt langsam über, das gebe ich zu. Und ich fürchte, es werden sich noch die ein oder anderen Kochbuchschätze dazugesellen – ich bin von Haus aus Germanistin und habe ein Faible für Bücher. 😉 Schließlich habe ich dank dieser Büchervielfalt die Möglichkeit, das Gemüse der vier Jahreszeiten bestens zu verarbeiten und immer wieder neue kulinarische Highlights zu erobern. Darüber hinaus ist mir durch die viele Kocherei und meinen zweiten Blog (uni-dschungel.de) die Idee gekommen, ein vegetarisches Studenten-Kochbuch zu schreiben. Aus meiner eigenen Studienzeit weiß ich nämlich, dass ein wirklich gutes Kochbuch in dieser Sparte Mangelware ist.  

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Lieber eine Schnecke im Salat als gar kein Haustier

Ich war lange Zeit Vegetarierin und koche mittlerweile wieder ab und an Gerichte mit Fleisch und Fisch (Stichwort Eisenwerte). Allerdings kommt bei uns nur ein- bis zweimal in der Woche Fleisch oder Fisch auf den Tisch. Wenn ich ein Gericht mit Fleisch plane, dann kaufe ich das nur noch beim Bio-Metzger. Das ist deutlich teurer als im klassischen Supermarkt, aber einmal in der Woche sollte das drin sein. Zum einen ist die Qualität herausragend und zum anderen habe ich ein besseres Gefühl in Sachen Tierwohl. Fisch kaufe ich auf dem Wochenmarkt beim Fischhändler meines Vertrauens. Den Rest der Woche gibt es die gute alte Gemüseküche. Eine ausgewogene vegetarische Küche basiert in erster Linie auf frischem Gemüse. Mein großes Glück ist ein Hofladen im Vorgebirge (zwischen Köln und Bonn), der überwiegend regionales Saisongemüse anbietet. Dieser Gemüse-Bauer meines Vertrauens hat einen konventionellen Betrieb, der nicht bio-zertifiziert ist. Aber ich weiß, dass man dort beispielsweise bedarfsgerecht düngt und auch natürliche Ressourcen zur Schädlingsbekämpfung nutzt. Hier dürfen sich die sogenannten Nützlinge somit regelmäßig den Bauch vollschlagen. Wenn mir also mal ein Schneckchen im Salat die Fühler entgegenstreckt oder meine Rucola bereits jemand anderem gut geschmeckt hat (Stickwort Fraßspuren), dann ist das für mich ein gutes Zeichen, denn das Gemüse wurde nicht zu Tode gespritzt (im wahrsten Sinn des Wortes).

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Das Gemüse der vier Jahreszeiten

Jede Woche kommt im Hofladen ein stattlicher Einkaufskorb mit Gemüse und Obst zusammen. Im Hofladen kaufe ich auch meine Eier, von frei laufenden, glücklichen und quietschvergnügten rheinischen Hühnern. In der Regel wälze ich vor dem Einkauf bereits meine Kochbücher und schaue, was ich alles mit dem Saisongemüse kochen kann. Dadurch hat sich mein Speiseplan deutlich erweitert. Alleine die Salatkreationen im Winter sind etwas ganz Besonderes: Von frischem Portulak über Rübchen bis hin zur roten Beete – damit lassen sich einige Leckereien zubereiten. Im Winter bieten selbst die unterschiedlichen Kohlsorten eine Fülle von Möglichkeiten – nur in puncto Rosenkohl hört bei mir der Spaß auf. 😀 Natürlich freue ich mich bereits jetzt schon auf die aromatischen Erdbeeren und den frischen Spargel im Frühjahr. Jede Saison hat ihre ganz eigenen Spezialitäten und wir sollten wieder mehr schätzen, was uns die Natur im Laufe der vier Jahreszeiten auf den Tisch zaubert. Wässrige, geschmacklose Erdbeeren im Februar, die bereits eine sehr lange Flugreise hinter sich haben, brauche ich jedenfalls nicht.

Vielleicht habt Ihr jetzt auch Lust bekommen, am Wochenende zu kochen? Dann stöbert doch mal im Buchladen nach einem Kochbuch, das Euch zusagt – es gibt so unendlich viele tolle Kochbücher! Und schlendert am Samstag für einen Einkauf über den Wochenmarkt und lasst Euch inspirieren von den vielen herrlich frischen Gemüsesorten. Wen Ihr sogar einen Hofladen um die Ecke habt, dann ist das natürlich die Krönung. Ich wünsche Euch viel Freude auf Eurer kulinarischen Reise durch die Jahreszeiten!

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Die Betreuung der Mieze in der Urlaubszeit, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Wie man die Mieze in der Urlaubszeit wieder zum Schnurren bringt

Egal, ob ein Kurztrip ins Haus steht oder der Sommerurlaub geplant wird, eine Frage steht immer im Raum: Wer passt auf meine Katze(n) auf? Da gerade die Plüschtiger sehr sensible Wesen sind, muss ein guter und zuverlässiger Betreuer gefunden werden. Mittlerweile kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz als Betreuerin von verschiedenen Sofatigern zurückgreifen. Falls Ihr also gerade auf der Suche nach einem Catsitter seid, kann ich mich zwar leider nicht zur Verfügung stellen, 😉 aber ich habe einige Tipps, die Euch in Sachen Catsitting helfen können.

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Die Chemie muss stimmen!

Wie auch bei uns Menschen, müssen das Temperament und der Charakter irgendwie zusammenpassen, denn auch Katzen mögen nicht jeden! Als Betreuer sollte man sich mit den Flausen von Katzen gut auskennen und katzenaffin sein. Was Kätzchen gar nicht mögen, sind Hektik, Lärm, eine Veränderung ihrer Gewohnheiten/Umgebung sowie mangelnde Aufmerksamkeit. Aufkommenden Stress bringen die Tiger dann auch mal in unangenehmer Form zum Ausdruck. Sie machen beispielsweise Kleinholz aus dem Mobiliar der Besitzer oder pinkeln an Stellen, die nicht zum Dunstkreis des Katzenklos gehören (Betten, Vorhänge etc.).
Darüber hinaus hilft es ungemein, wenn die zu betreuende Katze und ihr Betreuer sich bereits einigermaßen kennen und mögen. Eine Sache ist nämlich klar: Die „Katzeneltern“ kann man als Catsitter nicht ersetzen. Wenn die Sehnsucht zu groß wird oder der Urlaub zu lange dauert, kann das schnell zu depressiven Phasen bei Stubentigern führen. Da hilft es meistens, sie mit besonderen Leckerbissen zu verwöhnen. Ich habe immer das Lieblingsfutter und Leckerlis parat, falls das Felltierchen vor lauter Kummer in einen Hungerstreik tritt. Auch ausgedehnte Kuscheleinheiten können helfen, den deprimierten Tiger wieder zum Schnurren zu bringen.

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Eine Nummer gegen Kummer & „Roomservice“ für die Katz

Da Katzen manchmal ausgerechnet dann krank werden, wenn Herrchen und Frauchen unter Palmen weilen, sollte man die Telefonnummer des Tierarztes kennen und ggf. den Weg dorthin. Bei mir hat mal ein Perser-Kater, der bereits das biblische Alter von 23 Jahren erreicht hatte, während einer Urlaubsbetreuung einen Schwächeanfall erlitten (er war herzkrank). Im Endeffekt musste ich das Tierchen beim Tierarzt abgeben und hatte große Sorge, es nie wieder zu sehen. Bevor Ihr jetzt einen Schreck bekommt: Der Tierarzt konnte den Kater noch stabilisieren bis die Besitzer aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Leider ist er ein paar Tage später gestorben. 🙁

Während der Betreuung sollte man Kontakt mit den Besitzern halten. Darüber hinaus ist es gut zu wissen, wo die Zeckenzange liegt und wie man sie benutzt (das ist gar nicht so schlimm, man muss es nur mal gemacht haben). Auch ein Wund-Desinfektionsmittel, das für Tiere geeignet ist (!), sollte griffbereit sein, falls nach einem nächtlichen Kämpfchen (eine besondere Spezialität von Katern) mal das Öhrchen blutet. Zu viele Sorgen muss man sich in der Regel aber nicht machen, denn Katzen sind relativ robust. Wenn sie jedoch gar nichts mehr fressen, sollte man etwas unternehmen.

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Apropos Essen – auch hier muss man sich im Vorfeld mit dem Besitzer absprechen: Wann sind Fütterungszeiten, was wird gefüttert und wie viel? Und auch die „Freigänge“ müssen erläutert werden (wann, wie oft), denn Katzen mögen ihre Gewohnheiten. Gerade im Sommer streifen Freigänger gerne mal ein paar Tage durch die Gegend, ohne sich blicken zu lassen. Erst einmal sollte man keine Panik bekommen. Falls die Katze jedoch über mehrere Tage verschollen ist, hilft es, das Revier abzulaufen, sie zu rufen und einmal im Tierheim telefonisch nach möglichen Fundkatzen zu fragen.
Manche Katzen (aber längst nicht jede) genießen es, sich regelmäßig das Fell bürsten zu lassen. Bei einigen Katzen-Rassen macht es das lange Fell jedoch auch zwingend erforderlich! Selbstverständlich muss das Katzenklo regelmäßig gereinigt werden und die Näpfchen sollte man täglich mindestens ein Mal, besser zwei Mal, spülen. Ich gebe zu, das alles hat etwas von „Roomservice“ für die Katz. 😉

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Spielzeug, Schmusedeckchen & Co.

Die meiste Zeit des Tages liegen Katzen dekorativ auf dem Sofa rum und schlummern friedlich. Für die dollen fünf Minuten sollte man jedoch ein Spielzeug parat haben, damit sich der Tiger mal ordentlich auspowern kann – sonst ist nämlich die Couch fällig. 😀 Da genügt auch teilweise schon ein Tennisball. Natürlich muss man auch genügend Zeit für ausgiebige Streicheleinheiten der Schmusekatze einplanen. Für die nötige Geborgenheit, wenn die heiß geliebten Menschen schon nicht da sind, sorgen das eingemuckelte Schmusedeckchen und die vertraute Umgebung. In den meisten Fällen ist es ratsam, die Mieze in ihren eigenen vier Wänden zu betreuen. Vielleicht habt Ihr nette Nachbarn, die das Tierchen  bereits kennen und ins Herz geschlossen haben? Auf diesem Weg bin ich zur „Nummer gegen Kummer“, also zum Catsitter, geworden. Wir hatten allerdings früher auch eine Familienkatze und die Katzen-Betreuung ist für mich somit kein Neuland. Am besten können die potenziellen Betreuer erst einmal ein Wochenende probeweise auf die Katze aufpassen. Falls die Chemie stimmt, steht einem Urlaub nichts mehr im Wege.
Also dann: Ich wünsche Euch, dass Ihr nette Menschen findet, die sich liebevoll und einfühlsam um Eure geliebten Felltierchen kümmern, damit Ihr Euren Urlaub auch entspannt genießen könnt!

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