Reisebericht: Urlaub mit Ausblick am Lago Maggiore, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Urlaub mit Ausblick am Lago Maggiore

Der Sommer in Bonn hat sich in diesem Jahr leider nicht von seiner Schokoladenseite gezeigt. Also beschlossen wir, unseren  Sommerurlaub wieder einmal in Italien zu verbringen, und zwar im Piemont am Lago Maggiore. Wieso ausgerechnet das Piemont? Nun, die Region wurde mir in zwei Kochbüchern kulinarisch und kulturell schmackhaft gemacht. So war bereits zu Hause meine Freude auf die italienischen Köstlichkeiten groß.

Mittlerweile liegt der Urlaub leider schon in weiter Ferne. Schlimmes Fernweh plagt mich immer noch, nicht nur beim Anblick der grauen Wolken. Dagegen helfen nur meine italienischen Kochbücher, unsere Urlaubsbilder und ein nostalgischer Rückblick auf den Sommerurlaub am Lago Maggiore.

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Nächster Halt Freiburg im Breisgau

Bereits im letzten Jahr hieß unser Reiseziel Italien. Auf dem Rückweg haben wir einen schönen Abstecher nach Mailand gemacht. In diesem Jahr wollten wir uns die Anreise etwas versüßen und beschlossen, einen Zwischenstopp in Freiburg im Breisgau einzulegen. Freiburg ist ein sehr schmuckes Städtchen, ideal für ein gemütliches Wochenende. Am Sonntag nach dem Frühstück ging die Fahrt dann weiter nach Italien.

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Kulinarische Genüsse & gemütliche Stadtbummel: Verbania am Lago Maggiore

Nach einem entspannten Wochenende in Freiburg haben wir am Sonntagnachmittag unseren Urlaubsort Verbania erreicht. Unsere Ferienwohnung, die wir über die Website www.fewo-direkt.de gebucht haben, war ein Glücksgriff. Der Balkon bot eine atemberaubende Aussicht über den Lago Maggiore mit Blick auf die zum Teil schneebedeckten Berge.

Verbania zählt zu den Orten, die weniger touristisch geprägt sind, was uns sehr gut gefallen hat. Die Ortsteile Intra und Pallanza laden zu einem ausgiebigen Stadtbummel ein und es gibt viele Möglichkeiten, die piemontesische Küche zu genießen. Wer im Piemont Urlaub macht, kommt nicht an dem ausgezeichneten regionalen Käse vorbei (auch der aus dem Aostatal ist äußerst lecker). Zudem gibt es natürlich viele Gelegenheiten, ein Hörnchen Eis zu essen. Wenn man schon mal im Piemont ist, sollte man unbedingt den regionalen Wein probieren, wie beispielsweise den Nebbiolo.

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Verbania ist ein idealer Ausgangspunkt, um viele schöne Ausflüge zu machen. Wir haben u. a. einen Tag am Lago di Mergozzo verbracht und uns das Städtchen Mergozzo angesehen. Natürlich kann man auch Schiffsfahrten machen, beispielsweise zu den Borromäischen Inseln. Das Klima am Lago Maggiore ist mild und fast schon mediterran. Daher wachsen die Pflanzen auch fernab der botanischen Gartenanlagen sehr üppig.

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Lago di Mergozzo

Der Wettergott hat es mit uns sehr gut gemeint und so hatten wir zwei Wochen fast ausschließlich sonniges Wetter. Wieder zu Hause habe ich mir direkt einen Bildschirmschoner mit dem Panoramablick über den Lago Maggiore eingerichtet und träume im Bonner Regen vom nächsten Urlaub.

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Ein Urlaub in Bella Italia: Ein Wochenende in der Modemetropole Mailand, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Ein Urlaub in Bella Italia – Teil III: Ein Wochenende in der Modemetropole Mailand

Von unserer Anreise nach Ligurien durch das malerische Piemont entlang des Genfer Sees habe ich bereits berichtet. Zwei Wochen der Tiefenentspannung mit herrlichem Sommerwetter und leckerem Essen an der beschaulichen Blumenriviera lagen nun hinter uns. Die Rückreise führe uns vorbei an Genua und nach knapp drei Stunden Fahrt erreichten wir Mailand. Dort hatten wir für das Wochenende bereits im Voraus ein Hotelzimmer gebucht.
In Mailand angekommen, wurde schnell klar, dass wir uns eines der heißesten Wochenenden für unseren Mailand-Trip ausgesucht hatten. Die dortige Wetterlage erinnerte an einen Werbespot für einen Haarlack aus den 1980er Jahren: 38 Grad (gefühlt weit über 40 Grad), die Sonne brennt und die Haare schlagen bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit Locken. Da konnte auch kein Allwetter-Haarspray dieser Welt noch irgendetwas ausrichten. Im Hotelzimmer dagegen fühlte man sich direkt wie in einem Iglu am Nordpol, denn dort kam eine steife Brise aus der Klimaanlage. Wir hatten also die Qual der Wahl zwischen einem Aufenthalt draußen bei Sauna-Atmosphäre oder dem Hotelzimmer mit Eisschrank-Temperaturen. Trotz stickiger Saunaluft machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erobern.

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Sightseeing im Schnelldurchlauf und eine Brise Theaterluft

Den Stadtführer hatte ich bereits im Liegestuhl in Ligurien studiert und unsere Route stand somit fest. In dem besagten Stadtführer wurde, wie in jeder anderen großen Stadt auch, vor Taschendieben gewarnt. Und so ließ ich meine Handtasche lieber im Hotelsafe. Ich muss aber sagen, dass ich mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt habe. Darüber hinaus habe ich selten eine so saubere und ordentliche Stadt wie Mailand gesehen.
Da wir am Sonntag bereits die lange Rückreise nach Deutschland antreten wollten, blieb uns nur der Samstag für einen ausgiebigen Rundgang durch die Stadt. Das hieß, in einem Tag möglichst viele Eindrücke sammeln, trotz drückender Hitze. Unsere erste Etappe führte uns natürlich zum Mailänder Dom, dem Duomo di Santa Maria Nascente. Man soll vom Dach des Doms eine traumhafte Aussicht haben, doch in Anbetracht der Hitze haben wir uns den Aufstieg erspart. Unmittelbar neben dem Dom liegt die legendäre Einkaufspassage, Galleria Vittorio Emanuele II – hier reiht sich ein Luxuslabel an das nächste. Neben edlen Kleidern von Prada und aufwendigen Taschen von Louis Vuitton sollte man sich aber auf jeden Fall die architektonischen Highlights wie das Bodenmosaik genauer ansehen. Wer mehr über die prunkvolle Einkaufspassage wissen möchte, kann sich auf der Homepage näher informieren. Dort lässt sich alles über die Geschichte sowie Architektur nachlesen und man erfährt, was es mit dem Symbol des Stiers im Bodenmosaik auf sich hat.
Auf der anderen Seite der Galleria Vittorio Emanuele II geht es schnurstracks zu den heiligen Hallen der berühmten Mailänder Scala. Einen Blick hinter die Kulissen dieses bedeutenden Opernhauses konnten wir leider nicht erhaschen, da dort gerade Proben stattfanden. Wer einen Abend in der Scala genießen möchte, kann sich hier über das aktuelle Programm informieren. Allerdings befürchte ich, dass es nicht so einfach sein wird, eine der heiß begehrten Karten zu ergattern.

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Ein Schaufensterbummel in der Modemetropole

Neben dem kulturellen Pflichtprogramm sieht man immer wieder interessante Kleinigkeiten, die diese Stadt so besonders machen, wie hübsche Cafés oder sehr alte Friseurgeschäfte. Bereits die kreative Gestaltung der Auslagen vieler Geschäfte lädt zum Schaufensterbummel ein. In meinem Fall ist es bedauerlicher Weise auch beim Schaufensterbummel geblieben. Eigentlich gehörte es zu meinem Plan, wenigstens eine Kleinigkeit zu kaufen, die mich später immer wieder an diese schöne Stadt erinnern sollte. So mache ich das in jedem Urlaub und besitze unter anderem Ohrringe aus einer kleinen Werkstatt auf Mallorca oder eine handgefertigte Handtasche vom Markt. Doch dieses Mal war alles anders. Bereits in Ligurien kamen statt einem Jumpsuit oder Ohrringen lediglich Oliven und eine Mokka-Kanne ins Einkaufskörbchen. In Mailand sind wir mitten im Viertel sehr bekannter, hochpreisiger Designer gelandet, dem sogenannten „Goldenen Viereck“, Quadrilatero d’Oro. Da ich meine Geldbörse jedoch nicht überstrapazieren wollte, war dies schlicht und ergreifend der falsche Stadtteil. Die vielen kleinen individuellen Boutiquen habe ich daher nicht zu Gesicht bekommen – mir blutet noch heute das Herz! 😉 Es blieb also beim Schaufensterbummel von Dior, Gucci und Co., doch die hübschen Einkaufstüten großer Designer trugen Letztenendes andere Menschen an mir vorbei.
Nachdem wir sehr viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben und irgendwann am frühen Abend im Castello Sforzesco gestrandet sind, haben wir beschlossen, mit der U-Bahn zum Hotel zurückzufahren. Den Abend haben wir in einem kleinen Restaurant in der Nähe unseres Hotels ausklingen lassen. Nach einer erholsamen Nacht mit einem Hauch Arktis-Frische und einem leckeren Frühstück ging es am nächsten Morgen zurück nach Bonn. Aber so viel ist sicher: Mailand, ich komme wieder! Und dann verfolge ich die Mission, die kleinen Boutiquen zu finden und nach Herzenslust zu bummeln.

Ein Urlaub in Bella Italia: La dolce vita mit einer Prise Basilikum, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Ein Urlaub in Bella Italia – Teil II: La dolce vita mit einer Prise Basilikum

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Bereits im ersten Teil meines Reiseberichts habe ich von der Fahrt nach Ligurien berichtet. Nach einer zwölfstündigen Anreise konnte der Urlaub nun endlich losgehen! Die Ferienwohnung war ein Glücksgriff und bereits am ersten Abend haben wir die tolle Aussicht von unserem großen Balkon genossen. Nach den vielen Eindrücken der Anreise und einem leckeren Abendessen bestehend aus Pasta mit Pesto und Taggiasca-Oliven sollte die erste Nacht in Italien eine Ruhige werden. Doch im Schlaf machte sich das kleine Manko unserer Unterkunft direkt bemerkbar – die Dorfkirche schlug rund um die Uhr halbstündlich und als Zugabe drei Mal am Tag mit großem Geläut. Doch im Urlaub gewöhnt man sich sehr schnell an das regelmäßige Gebimmel und dank der guten Seeluft habe ich trotzdem geschlafen wie ein Bär.

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Der frühe Vogel braucht dringend einen heißen Kaffee

Nach einer erholsamen Nacht hat mich die Sonne wachgeküsst und ich schlich mich in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Da wir nach der langen Fahrt nicht mehr einkaufen wollten, sollte das Frühstück jedoch etwas karger ausfallen. Wir hatten nur eine kleine Notversorgung mitgebracht: Filtertüten, etwas Kaffee, Brot, Marmelade und Margarine. Um morgens gut gelaunt in den Tag zu starten, brauche ich unbedingt meine heiße Tasse Kaffee. Wie gut, dass eine vertraute, handelsübliche Kaffeemaschine in der Küche stand. Ich inspizierte das gute Stück, doch es fehlte glatt der Plastikeinsatz für den Kaffeefilter. Und nun stand ich da mit meinen weit gereisten Filtertüten und dem Kaffeepulver. Der Tag war gelaufen… doch Moment! Es sollte eigentlich in jedem gut sortierten, italienischen Haushalt eine Mokkakanne geben, oder etwa nicht? Richtig, die stand friedlich im Küchenschrank und war an diesem Morgen meine Rettung! Und so hörte ich wenige Minuten später das fröhliche Blubbern, als die ersten Tropfen meines Kaffees in das Kännchen liefen. Die erste Tasse Kaffee habe ich in der wärmenden Morgensonne direkt auf dem Balkon genossen. Da die Mokkakanne in der Ferienwohnung doch etwas winzig war, beschloss ich, direkt am Montag mein eigenes, etwas größeres Kännchen zu erstehen.

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Das abgebildete Kaffeebäumchen ist in der Tat mein eigenes. Momentan hat es drei leuchtend rote Früchte. Vielleicht sollte ich mal über eine Kaffeerösterei nachdenken. 😉


Ein Besuch auf dem Wochenmarkt

Nach einem erholsamen Sonntag sind wir am Montag ins Küstenstädtchen gefahren, um dort einzukaufen. Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von meinem Besuch auf dem Wochenmarkt. Dort fand ich nämlich nicht mein heiß ersehntes frisches Gemüse vom Bauern, aber dafür die gewünschte Mokkakanne – größer, schadstofffrei und auch auf dem heimischen Ceranfeld funktionstüchtig. Natürlich haben wir darüber hinaus noch Olivenöl, Pesto und Oliven eingekauft. Wie es im Süden so üblich ist, konnte man auf dem Wochenmarkt unendlich viele andere Dinge erstehen wie Handtaschen oder Kleidung. Beim Vorbeischlendern sah ich einen Jumpsuit mit blau-weißem Blumenmuster und es war Liebe auf den ersten Blick – den musste ich haben! Doch leider hatte die Verkäuferin dieses Modell nicht mehr in meiner Konfektionsgröße vorrätig. Wie schade! Später habe ich im Reiseführer gelesen, dass man in Italien besser eine Nummer größer kaufen sollte, da die Kleidung sehr klein ausfällt. Da hätte ich mich wohl besser auf mein Augenmaß verlassen, denn der Schnitt des Jumpsuits sah in der Tat etwas klein aus. Leider haben wir diesen Wochenmarkt nicht mehr besucht und ich tröstete mich mit guten Aussichten auf unser Abschlusswochenende in Mailand, bekanntlich Stadt der Mode. Ein frommer Wunsch, wie sich später herausstellen sollte. Doch dazu mehr im dritten Teil des Reiseberichts. 

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La dolce vita mit einer Prise Basilikum

Wenn man schon in Italien ist, muss man dort natürlich auch die regionalen Produkte genießen! In Ligurien sollte man neben vielen anderen Köstlichkeiten unbedingt frische Focaccia und Torta verde probieren (beides bekommt man in der Bäckerei). Wer übrigens gerne Pasta selbst herstellt, kann sich in Italien mit Nudelmehl eindecken. Das ist in Deutschland nämlich eine wahre Rarität und um einiges teurer. Die Supermärkte in Ligurien sind klein, aber randvoll mit Delikatessen. Oliven, Pesto und Olivenöl sollte man jedoch besser beim Bauern oder auf dem Markt kaufen. Das für die Region typische Pesto mache ich gerne selber, wahlweise auch mit getrockneten Tomaten. In den ligurischen Supermärkten habe ich übrigens taufrisches Gemüse und tagfrische Bündel Basilikum gefunden. Gerade im Sommer kann ich Basilikum als Küchenkraut wärmstens empfehlen, nicht nur für Pesto! 

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Ein Urlaub zwischen Olivenbäumen und Waldkäuzchen

Unsere Ferienwohnung befand sich in einem kleinen Dorf inmitten von Olivenhainen und, wie bereits erwähnt, direkt neben dem Kirchturm. In diesem Kirchturm versammelten sich bei Einbruch der Dämmerung die Eulen der Region. Zu dieser munteren Gesellschaft gehörten Schleiereulen, Wald- und Steinkäuze sowie Sperlingskäuzchen. Beweisfotos fehlen jedoch, da unsere gefiederten, scheuen Freunde nicht vor die Linse wollten. So ein Urlaub mitten in der Natur fordert natürlich auch seine Tribute, denn ins nächste Städtchen fährt man eine Weile. Alleine schon, um die Essensversorgung zu sichern, sind wir regelmäßig an die Küste gefahren. Die kleinen Städtchen in der Umgebung haben wir uns bei der Gelegenheit natürlich auch angesehen und den ein oder anderen Tag am Strand verbracht. Auf größere Ausflüge (beispielsweise nach Monaco) haben wir jedoch verzichtet, da der Wettergott während unseres gesamten Urlaubs überaus gute Laune hatte und das Thermometer täglich auf über 30 Grad geklettert ist.

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Cervo – eines der schönsten Dörfer Italiens

I Borghi più belli d’Italia – hierzu zählt mit Recht auch das mittelalterliche Städtchen Cervo. Im Herzen der Stadt befindet sich die Kirche „San Giovanni Battista“. Leider konnten wir die Kirche nicht besichtigen, da dort gerade eine Hochzeit stattfand. In den pittoresken Gassen des Ortes findet man kleine Geschäfte mit liebevoll gefertigter Handwerkskunst. Wer das mittelalterliche Städtchen noch ein wenig auf sich wirken lassen möchte, sollte im Ristorante Serafino unterhalb der Kirche einkehren. Auf der großen Sonnenterrasse des Lokals hat man einen herrlichen Blick aufs Meer. Apropos Meer: An den Stränden Liguriens gibt es nur wenige Abschnitte, die man kostenfrei nutzen kann. Üblich sind eher Besuche in Badeanstalten („bagni“). Das ist zwar kostenpflichtig und nicht gerade günstig, aber dafür bekommt man Liegen, einen Sonnenschirm und kann die Umkleidekabine und die Toiletten nutzen. Meistens gibt es dort auch ein Café für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch.

Nach zwei Wochen Tiefenentspannung inmitten der Natur haben wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher nach Mailand gemacht. Wie meine Jagd nach einem schicken Kleidungsstück in der Stadt der Mode verlaufen ist, werde ich im letzten Teil meines Reiseberichts verraten.