Winterpflege für empfindliche Haut, Hydro Maske von Luvos, Sensacea von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Baby it’s cold outside: Winterpflege für empfindliche Haut

Endlich ist er da, der Winter und uns weht eine steife Brise ums Näschen. Gerade zu dieser Jahreszeit benötigt die zarte Haut ein gutes Pflegeprogramm. Seit einigen Jahren wohne ich nun im Rheinland und hier sind die Winter ja bekanntlich milder. Somit musste ich bisher noch nicht zum Äußersten greifen: Die Coldcream von Weleda, die ich für besonders kalte Tage gekauft habe, bleibt somit erst einmal im Schrank. Ich habe eine sehr empfindliche Haut, die gerne auch mal auf Kälte und Hitze negativ reagiert. In den letzten Jahren habe ich positive Erfahrungen mit Naturkosmetik gemacht und stelle Euch heute zwei Pflegeprodukte vor, die ich gut vertrage. Im Vorfeld möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass jede Haut anders ist und ich keine allgemeingültigen Aussagen treffen kann. Jeder muss die Verträglichkeit der Produkte somit selbst ausprobieren, denn ich kann hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Winterpflege für empfindliche Haut, Intensiv-Serum Sensacea von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Wenn die Haut rot sieht

Egal, ob trockene Heizungsluft oder ein eisiger Wind – beides mag meine Haut nicht besonders und sie schimmert gerne in Rottönen. Vor ein paar Monaten habe ich mich auf die Suche nach Naturkosmetik gegen Rötungen gemacht. Kosmetik aus der Apotheke habe ich bereits längere Zeit verwendet und wollte nun einmal Naturkosmetik ausprobieren (Stichwort: Inhaltsstoffe). Da ich bereits eine Tagespflege von Lavera verwende, mit der ich sehr zufrieden bin, habe ich lediglich nach einem ergänzenden Serum gesucht. Nach einer langen Internetrecherche bin ich auf das beruhigende Intensiv-Serum Sensacea von DADO SENS Dermacosmetics aus dem Hause Börlind gestoßen. Die Pflege ist sogar made in Germany und stammt aus dem Schwarzwald. Die Reihe Sensacea ist eine Spezialpflege für hochsensible Gesichtshaut, die zu Couperose neigt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es besser ist, auftretende Rötungen mit dem Hautarzt abzuklären. Wer also bereits schlimme Rötungen hat, die Äderchen stark sichtbar werden oder es bereits zu Entzündungsprozessen gekommen ist, der sollte lieber einmal beim Hautarzt vorbei schauen!


Was verspricht das beruhigende Intensiv-Serum Sensacea von DADO SENS?

Das sagt DADO SENS Dermacosmetics über das beruhigende Intensiv-Serum Sensacea:

Zur Intensivpflege bei hochsensibler Gesichtshaut mit Neigung zu Couperose bis hin zu Rosacea sowie allgemein bei leichten bis mittleren Rötungen. Spendet intensiv Feuchtigkeit, kühlt und mildert so das Hitzegefühl der Haut spürbar. Die hochwirksamen Pflegestoffe Süßholzwurzelextrakt, Aloe vera und Purpur-Rotalgen-Extrakt beruhigen die irritierte Haut sichtbar und bei regelmäßiger Anwendung nachhaltig.

  • Spezialpflege bei Couperose
  • Bei hochsensibler Gesichtshaut
  • Auch therapiebegleitend bei leichter Rosacea. Verträglichkeit anhand von Personen mit Rosacea untersucht

100 % ohne Parfüm, Farbstoffe, Paraffine, Parabene, Silikone, PEG, Tierextrakte


  Was steckt drin?

AQUA [WATER], GLYCERIN, PANTHENOL, ALCOHOL, PHENOXYETHANOL, SORBITOL, XANTHAN GUM, PORPHYRIDIUM CRUENTUM CULTURE CONDITIONNED MEDIA, ALLANTOIN, RANUNCULUS FICARIA EXTRACT, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE POWDER, BETAINE, DIPOTASSIUM GLYCYRRHIZATE, CHONDRUS CRISPUS POWDER [CARRAGEENAN], SODIUM HYALURONATE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, AVENA SATIVA KERNEL EXTRACT [OAT], CITRIC ACID, FAEX EXTRACT [YEAST]

Wenn man nicht gerade ein Chemiestudium erfolgreich gemeistert hat oder in der Apotheke arbeitet, kann man mit den Angaben natürlich nicht so viel anfangen. Ich schaue daher immer vorher bei codecheck.info vorbei und lese nach, was alles im Produkt steckt. Die Inhaltsstoffe dieses Produkts werden als empfehlenswert eingestuft. Die Verpackung ist zudem, soweit möglich, umweltfreundlich (Glasflasche und Pappkarton).

Für die Veganer unter Euch: DADO SENS Dermacosmetics weist explizit auf die Produkte hin, die nicht vegan sind. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und tierfreundliche Kosmetikprodukte.


Die Anwendung des beruhigenden Intensiv-Serums

Das Serum trägt man morgens und abends nach der Reinigung der Gesichtshaut auf. Der Geruch ist relativ neutral bzw. riecht man die Süßholzwurzelextrakte ein wenig heraus. Der Duft verfliegt aber sehr schnell. Da das Serum gut einzieht, farblos bzw. durchsichtig ist und nicht fettet, kann es auch als Make-up Grundlage verwendet werden. Ich trage immer zuerst das Serum auf und dann die Tagespflege. Wenn beides eingezogen ist, kann ich das Make-up darüber geben. Auch hier habe ich mit der Marke Dado Sens gute Erfahrungen gemacht. Aber über das Hypersensitive Make-up berichte ich jedoch ein anderes Mal.

Winterpflege für empfindliche Haut, Intensiv-Serum Sensacea von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer


Das Ergebnis

Ich verwende das Serum seit Oktober letzten Jahres und es ist sehr ergiebig. Die Rötungen sind insgesamt schwächer geworden und ich vertrage das Serum sehr gut. Es ist nicht fettig und hat in meinem Fall auch nicht die Poren verstopft. Aber jede Haut ist anders. Wer das Produkt erst einmal ausprobieren möchte, sollte im Reformhaus bzw. der Parfümerie nach einer Probe fragen oder sich direkt bei DADO SENS beraten lassen.

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Was kostet der Spaß?

Nun ja, das ist das einzige Manko dieses Produkts, denn es ist verhältnismäßig kostspielig. Wer sich allerdings  in der Apotheke umsieht, wird sehen, dass ein Serum gegen Rötungen meistens recht teuer ist. Obendrein sind die Inhaltsstoffe nicht immer so gut bewertet wie in diesem Fall. Man kann die Produkte von DADO SENS im Reformhaus, der Parfümerie oder im Online-Shop des Herstellers kaufen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 19,50 €.

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Ein Besuch in der hauseigenen Wellness-Oase

Im Laufe der Woche bleibt mir meistens wenig Zeit, um ausgiebigen Pflegeritualen nachzugehen. Am Wochenende sieht das jedoch anders aus. Dann gönne ich mir eine extra Portion Pflege und verbringe natürlich etwas mehr Zeit im Bad. 🙂 Mit von der Partie sind dann eine Haarkur und eine Gesichtsmaske. Gerade Letzteres ist für die gestresste Haut im Winter eine Wohltat. Ich habe immer verschiedene Sorten auf Vorrat zu Hause: eine hautreinigende und eine porenverfeinernde von Balea (dm-Drogerie Markt) sowie (gerade zu dieser Jahreszeit) eine sogenannte Hydro Maske von Luvos, die im Vergleich etwas teurer ist.

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Was verspricht die Hydro Maske von Luvos?

Die Packungsaufschrift sagt dazu Folgendes:

Naturreine Heilerde und kostbarer Algenmeerwasserextrakt, kombiniert mit Hyaluron, erlesenem Bambusextrakt und wertvollem Aprikosenkernöl verleihen diesem hochwertigen Wirkstoffkomplex seine nachhaltigen Pflegeeigenschaften. Dieser durchfeuchtet die Haut intensiv und reguliert das natürliche Feuchthaltevermögen. So wird die Haut belebt und vitalisiert. Für ein frisches und pralles Hautbild.

Was steckt drin?

Aqua, Sorbitol, Alcohol, Zea Mays Oil, Helianthus Annuus Seed Oil*, Glycerin, Glyceryl Stearate Citrate, Loess, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Prunus Armeniaca Kernel Oil*, Plankton Extract, Sodium Hyaluronate, Bambusa Vulgaris Leaf/Stem Extract, Maltodextrin, Magnesium Aluminum Silicate, Stearic Acid, Xanthan Gum, Palmitic Acid, Tocopherol, Levulinic Acid, Sodium Levulinate, Sodium Hydroxide, Parfum (Natural Essential Oils), Citral**, Limonene**, Linalool**, Geraniol**, Citronellol**, CI 77891, CI 77499, CI 77491, CI 77492.
*   Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. **  Bestandteile des natürlichen Parfümöls.
Ohne synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe. BDIH-konform konserviert mit Potassium Sorbate. Vegan. Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt.
BDIH-zertifiziert (Kontrollierte Naturkosmetik)

Diese Gesichtsmaske ist somit auch für Veganer geeignet. Ich habe mir die Inhaltsstoffe einmal genauer angesehen. Codecheck.info gibt hier alles in allem grünes Licht.


Jetzt kann es losgehen – die Anwendung

Die Maske reicht für zwei Anwendungen und besteht aus zwei trennbaren Kammern mit jeweils 7,5 ml Inhalt. Die Anwendung ist kinderleicht: Man trägt die Maske nach der Gesichtsreinigung auf das getrocknete Gesicht, den Hals und das Dekolleté auf. Der Augen- und Mundbereich sollte jedoch ausgespart werden. Jetzt heißt es einfach entspannen! Die Farbe der Maske ist ein heller Braunton (Heilerde). Den Geruch empfinde ich als angenehm (leichte Zitrusfrucht-Note). Nach 10 bis 15 Minuten kann die Maske mit lauwarmem Wasser und einem Wattepad wieder abgenommen werden. Im Anschluss verwende ich meine Pflegecreme – je nach Uhrzeit eine Tages- oder Nachtpflege.

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Das Ergebnis

Die Haut ist nach dieser Maske herrlich weich und nimmt die Pflege besonders gut auf. Ich verwende die Maske gerne abends oder für ein feines Hautbild vor wichtigen Terminen. Die Hydro Maske von Luvos kann ich daher wärmstens weiterempfehlen.

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Was kostet der Spaß?

Die Hydro Maske habe ich für ca. 1,25 € im Drogeriemarkt gekauft.

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Wenn es draußen grau und kalt ist, gönnt Euch mal wieder eine kleine Auszeit! Eine Gesichtsmaske kann bereits Wunder bewirken, wenn man nach einem stressigen Tag nach Hause kommt. Und genießt die wärmende Wintersonne, wann immer es möglich ist – ein paar Sonnenvitamine schaden schließlich nie (solange man an den Sonnenschutz denkt 😉 ).

Bis bald!

Kaleidoscope Journal – Dein Lifestyle Blog

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Ein Urlaub in Bella Italia: La dolce vita mit einer Prise Basilikum, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Ein Urlaub in Bella Italia – Teil II: La dolce vita mit einer Prise Basilikum

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Bereits im ersten Teil meines Reiseberichts habe ich von der Fahrt nach Ligurien berichtet. Nach einer zwölfstündigen Anreise konnte der Urlaub nun endlich losgehen! Die Ferienwohnung war ein Glücksgriff und bereits am ersten Abend haben wir die tolle Aussicht von unserem großen Balkon genossen. Nach den vielen Eindrücken der Anreise und einem leckeren Abendessen bestehend aus Pasta mit Pesto und Taggiasca-Oliven sollte die erste Nacht in Italien eine Ruhige werden. Doch im Schlaf machte sich das kleine Manko unserer Unterkunft direkt bemerkbar – die Dorfkirche schlug rund um die Uhr halbstündlich und als Zugabe drei Mal am Tag mit großem Geläut. Doch im Urlaub gewöhnt man sich sehr schnell an das regelmäßige Gebimmel und dank der guten Seeluft habe ich trotzdem geschlafen wie ein Bär.

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Der frühe Vogel braucht dringend einen heißen Kaffee

Nach einer erholsamen Nacht hat mich die Sonne wachgeküsst und ich schlich mich in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Da wir nach der langen Fahrt nicht mehr einkaufen wollten, sollte das Frühstück jedoch etwas karger ausfallen. Wir hatten nur eine kleine Notversorgung mitgebracht: Filtertüten, etwas Kaffee, Brot, Marmelade und Margarine. Um morgens gut gelaunt in den Tag zu starten, brauche ich unbedingt meine heiße Tasse Kaffee. Wie gut, dass eine vertraute, handelsübliche Kaffeemaschine in der Küche stand. Ich inspizierte das gute Stück, doch es fehlte glatt der Plastikeinsatz für den Kaffeefilter. Und nun stand ich da mit meinen weit gereisten Filtertüten und dem Kaffeepulver. Der Tag war gelaufen… doch Moment! Es sollte eigentlich in jedem gut sortierten, italienischen Haushalt eine Mokkakanne geben, oder etwa nicht? Richtig, die stand friedlich im Küchenschrank und war an diesem Morgen meine Rettung! Und so hörte ich wenige Minuten später das fröhliche Blubbern, als die ersten Tropfen meines Kaffees in das Kännchen liefen. Die erste Tasse Kaffee habe ich in der wärmenden Morgensonne direkt auf dem Balkon genossen. Da die Mokkakanne in der Ferienwohnung doch etwas winzig war, beschloss ich, direkt am Montag mein eigenes, etwas größeres Kännchen zu erstehen.

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Das abgebildete Kaffeebäumchen ist in der Tat mein eigenes. Momentan hat es drei leuchtend rote Früchte. Vielleicht sollte ich mal über eine Kaffeerösterei nachdenken. 😉


Ein Besuch auf dem Wochenmarkt

Nach einem erholsamen Sonntag sind wir am Montag ins Küstenstädtchen gefahren, um dort einzukaufen. Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von meinem Besuch auf dem Wochenmarkt. Dort fand ich nämlich nicht mein heiß ersehntes frisches Gemüse vom Bauern, aber dafür die gewünschte Mokkakanne – größer, schadstofffrei und auch auf dem heimischen Ceranfeld funktionstüchtig. Natürlich haben wir darüber hinaus noch Olivenöl, Pesto und Oliven eingekauft. Wie es im Süden so üblich ist, konnte man auf dem Wochenmarkt unendlich viele andere Dinge erstehen wie Handtaschen oder Kleidung. Beim Vorbeischlendern sah ich einen Jumpsuit mit blau-weißem Blumenmuster und es war Liebe auf den ersten Blick – den musste ich haben! Doch leider hatte die Verkäuferin dieses Modell nicht mehr in meiner Konfektionsgröße vorrätig. Wie schade! Später habe ich im Reiseführer gelesen, dass man in Italien besser eine Nummer größer kaufen sollte, da die Kleidung sehr klein ausfällt. Da hätte ich mich wohl besser auf mein Augenmaß verlassen, denn der Schnitt des Jumpsuits sah in der Tat etwas klein aus. Leider haben wir diesen Wochenmarkt nicht mehr besucht und ich tröstete mich mit guten Aussichten auf unser Abschlusswochenende in Mailand, bekanntlich Stadt der Mode. Ein frommer Wunsch, wie sich später herausstellen sollte. Doch dazu mehr im dritten Teil des Reiseberichts. 

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La dolce vita mit einer Prise Basilikum

Wenn man schon in Italien ist, muss man dort natürlich auch die regionalen Produkte genießen! In Ligurien sollte man neben vielen anderen Köstlichkeiten unbedingt frische Focaccia und Torta verde probieren (beides bekommt man in der Bäckerei). Wer übrigens gerne Pasta selbst herstellt, kann sich in Italien mit Nudelmehl eindecken. Das ist in Deutschland nämlich eine wahre Rarität und um einiges teurer. Die Supermärkte in Ligurien sind klein, aber randvoll mit Delikatessen. Oliven, Pesto und Olivenöl sollte man jedoch besser beim Bauern oder auf dem Markt kaufen. Das für die Region typische Pesto mache ich gerne selber, wahlweise auch mit getrockneten Tomaten. In den ligurischen Supermärkten habe ich übrigens taufrisches Gemüse und tagfrische Bündel Basilikum gefunden. Gerade im Sommer kann ich Basilikum als Küchenkraut wärmstens empfehlen, nicht nur für Pesto! 

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Ein Urlaub zwischen Olivenbäumen und Waldkäuzchen

Unsere Ferienwohnung befand sich in einem kleinen Dorf inmitten von Olivenhainen und, wie bereits erwähnt, direkt neben dem Kirchturm. In diesem Kirchturm versammelten sich bei Einbruch der Dämmerung die Eulen der Region. Zu dieser munteren Gesellschaft gehörten Schleiereulen, Wald- und Steinkäuze sowie Sperlingskäuzchen. Beweisfotos fehlen jedoch, da unsere gefiederten, scheuen Freunde nicht vor die Linse wollten. So ein Urlaub mitten in der Natur fordert natürlich auch seine Tribute, denn ins nächste Städtchen fährt man eine Weile. Alleine schon, um die Essensversorgung zu sichern, sind wir regelmäßig an die Küste gefahren. Die kleinen Städtchen in der Umgebung haben wir uns bei der Gelegenheit natürlich auch angesehen und den ein oder anderen Tag am Strand verbracht. Auf größere Ausflüge (beispielsweise nach Monaco) haben wir jedoch verzichtet, da der Wettergott während unseres gesamten Urlaubs überaus gute Laune hatte und das Thermometer täglich auf über 30 Grad geklettert ist.

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Cervo – eines der schönsten Dörfer Italiens

I Borghi più belli d’Italia – hierzu zählt mit Recht auch das mittelalterliche Städtchen Cervo. Im Herzen der Stadt befindet sich die Kirche „San Giovanni Battista“. Leider konnten wir die Kirche nicht besichtigen, da dort gerade eine Hochzeit stattfand. In den pittoresken Gassen des Ortes findet man kleine Geschäfte mit liebevoll gefertigter Handwerkskunst. Wer das mittelalterliche Städtchen noch ein wenig auf sich wirken lassen möchte, sollte im Ristorante Serafino unterhalb der Kirche einkehren. Auf der großen Sonnenterrasse des Lokals hat man einen herrlichen Blick aufs Meer. Apropos Meer: An den Stränden Liguriens gibt es nur wenige Abschnitte, die man kostenfrei nutzen kann. Üblich sind eher Besuche in Badeanstalten („bagni“). Das ist zwar kostenpflichtig und nicht gerade günstig, aber dafür bekommt man Liegen, einen Sonnenschirm und kann die Umkleidekabine und die Toiletten nutzen. Meistens gibt es dort auch ein Café für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch.

Nach zwei Wochen Tiefenentspannung inmitten der Natur haben wir auf dem Rückweg noch einen Abstecher nach Mailand gemacht. Wie meine Jagd nach einem schicken Kleidungsstück in der Stadt der Mode verlaufen ist, werde ich im letzten Teil meines Reiseberichts verraten.