Erfahrungsbericht über die Re-Energizing Sleeping Cream von lavera, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

#Schönheitsschlaf – die Re-Energizing Sleeping Cream von lavera

„Schön im Schlaf“ – wer hätte das nicht gerne? Als im Frühjahr die neue Re-Energizing Sleeping Cream von lavera den Kosmetik-Markt erobert hat, wanderte sie jedoch trotzdem nicht direkt in meinen Einkaufskorb. Schließlich besitze ich ja bereits eine sehr gute Nachtpflege von lavera, nämlich die Basis Sensitiv Anti-Falten Nachtcreme. Doch dann hat meine Neugier gesiegt und nun verwende ich die Re-Energizing Sleeping Cream bereits seit Juni täglich. Ob mein Schönheitsschlaf dadurch besser geworden ist, könnt Ihr in meinem Kosmetiktest nachlesen.

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Was verspricht die Sleeping Cream?

Die Produktbeschreibung klingt schon mal nicht schlecht: „Die lavera Re-Energizing Sleeping Cream unterstützt die natürliche Zellerneuerung und bekämpft Zeichen von Müdigkeit. Die umhüllende Textur verleiht intensive Feuchtigkeit für eine frische, erholte und strahlend schöne Haut am Morgen.“ Also dann, nach der Reinigung meines Gesichts habe ich die Sleeping Cream abends direkt ausprobiert.

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Ein bezaubernder Duft

Nach dem Öffnen der Cremedose war ich vom dezenten Duft direkt positiv überrascht. Der Geruch erinnert mich ein bisschen an Weihnachtsgewürze oder Kekse – lecker!


Der erste Eindruck

Bereits beim Auftragen habe ich gemerkt, dass die leichte Creme gut einzieht und ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt. Meine empfindliche Haut verträgt die Sleeping Cream sehr gut und es sind keine negativen Hautreaktionen aufgetreten. Wer in Sachen Verträglichkeit unsicher ist, könnte erst einmal eine Probe der Creme testen.


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Naturkosmetik mit sehr guten Inhaltsstoffen

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Bio-Mandelöl, Bio-Olivenöl, Hyaluronsäure, ausgewählte Bio-Saccharide, Bio-Traube und Vitamin E. Ein Blick in die Auswertung bei www.codecheck.info zeigt, dass die verwendeten Inhaltsstoffe bis auf einen (den Duftstoff Coumarin) als empfehlenswert eingestuft werden.

Für mich ist ein weiterer Pluspunkt, dass lavera die Kosmetik in Deutschland produziert. Darüber hinaus ist die Creme vegan.


Mein Fazit nach einer Testphase von drei Monaten

Die Re-Energizing Sleeping Cream gehört nun fest zu meinen Lieblingsprodukten im Badezimmerschränkchen. Morgens wirkt meine Haut in der Tat erholter, glatter und hat eine gute Portion Feuchtigkeit getankt. Ich vergebe für die Sleeping Cream von lavera volle Punktzahl.

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Die Eckdaten

Man kann die Creme beispielsweise im Bioladen, im Drogeriemarkt, in der Apotheke und im Reformhaus kaufen. Sie kostet um die 9,95 €.

Wer nun noch mehr über die Wunder-Nachtcreme wissen will, findet alle Informationen wie die Inhaltsstoffe auf der Website von lavera.

Also dann, habt einen erholsamen Schönheitsschlaf!

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Erfahrungsbericht über das Hypersensitive Make-up von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Ein elfenhafter Teint dank Hypersensitive Make-up von DADO SENS

Das richtige Make-up zu finden, gestaltet sich fast genauso kompliziert, wie einen guten Friseur aufzuspüren. So habe auch ich über die Jahre viele verschiedene Sorten, Marken und Farbtöne ausprobiert. Es nicht gerade einfach, für meine verhältnismäßig helle Haut die richtige Farbnuance zu finden. Daher habe ich mich irgendwann damit abgefunden, dass jedes Make-up einen unschönen Rand hinterlässt. Von der mangelnden Verträglichkeit, zugekleisterten Poren und dem Gefühl, eine Maske zu tragen, fange ich jetzt erst gar nicht an. Vor einem halben Jahr habe ich mich auf die Suche nach einem Serum gegen Rötungen gemacht und bin bei der Marke DADO SENS Dermacosmetics fündig geworden. Einen Erfahrungsbericht über das beruhigende Intensiv-Serum Sensacea findet Ihr hier. Die Marke aus dem Hause Börlind hat auch eine eigene Make-up Linie, die ich Euch in Anbetracht der eben geschilderten Schmink-Desaster nur wärmstens ans Herz legen kann.

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Was verspricht das Hypersensitive Make-up?

Das sagt der Hersteller über das Make-up:

Das pflegende HYPERSENSITIVE Make-up in vier Farben sorgt für einen ebenmäßigen und beruhigten Teint. Der Wirkstoffkomplex Defensil® Plus aus Johannisbeerenöl, Sonnenblumenölkonzentrat und Ballonrebenextrakt wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Optimale Verteilbarkeit, hohe Deckkraft und die besonders reinen Pigmente zeichnen das HYPERSENSITIVE Make-up aus.

  • Verträglichkeit dermatologisch bestätigt
  • Auch bei Neurodermitis, Akne oder Rosacea geeignet

100 % ohne Parfüm, Paraffine, Silikone, PEG, Tierextrakte

Ich habe mich dazu entschieden, dieses Make-up auszuprobieren, da es beruhigend und entzündungshemmend wirken soll. Zudem ist es für diverse Hautprobleme und empfindliche Haut entwickelt worden. Das Hypersensitive Make-up ist, wie viele andere Hautpflegeprodukte von DADO SENS, vegan und es wird in vier Farben angeboten: beige, natural, almond und hazel. Um die Nuancen zu testen, empfiehlt es sich, in der Parfümerie oder dem Reformhaus um eine Probe zu bitten. Bei Fragen könnt Ihr Euch jedoch auch direkt an DADO SENS wenden.
Da jede Haut anders ist, muss jeder die Verträglichkeit selbst ausprobieren, denn ich kann hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

  Was steckt drin?
 

Inhaltsstoffe*

  • AQUA [WATER], DODECANE, POLYGLYCERYL-3 PENTAOLIVATE, SQUALANE, HEPTYL UNDECYLENATE, GLYCERIN, SORBITOL, OCTYLDODECANOL, DISTEARDIMONIUM HECTORITE, TALC, SODIUM CHLORIDE, SILICA, PHENOXYETHANOL, SODIUM POTASSIUM ALUMINUM SILICATE, ZINC OXIDE, CYCLODEXTRIN, RIBES NIGRUM SEED OIL [BLACK CURRANT], HYDROGENATED LECITHIN, MAGNESIUM STEARATE, HYDROGENATED CASTOR OIL, ETHYLHEXYLGLYCERIN, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL UNSAPONIFIABLES, TOCOPHEROL, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL [SUNFLOWER], CARDIOSPERMUM HALICACABUM FLOWER/LEAF/VINE EXTRACT, ROSMARINUS OFFICINALIS LEAF EXTRACT [ROSEMARY]
  • MAY CONTAIN: CI 77891 [TITANIUM DIOXIDE], CI 77492 [IRON OXIDES], CI 77491 [IRON OXIDES], CI 77499 [IRON OXIDES]* Maßgeblich ist die Deklaration auf der Verpackung.
  • Die Auflistung der Inhaltsstoffe nach INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) erlaubt eine europaweit einheitliche und sprachenunabhängige Deklaration der Inhaltsstoffe.
Die angegebenen Inhaltsstoffe werden bei Codecheck  als überwiegend empfehlenswert eingestuft. Drei Inhaltsstoffe (Talc, Aluminum Silicate & Magnesium Stearate [Palmöl]) werden hingegen kritisch bewertet. Für ein Make-up ist das Ergebnis aber dennoch ein guter Schnitt, wenn man sich andere Produkte zum Vergleich ansieht.

Die Anwendung
Nach der Reinigung des Gesichts verwende ich erst einmal meine Tagespflege. Sobald die Creme eingezogen ist, gebe ich das Make-up darüber. Es genügt bereits eine kleine Menge aus dem hygienischen Pump-Spender, um das Gesicht sorgfältig abzudecken. Das Make-up lässt sich sehr gut verteilen und riecht neutral (es ist unparfümiert). In der Regel gebe ich abschließend noch ein wenig Puder über das Make-up, um die Haut zu mattieren.
Ich verwende den Flakon bereits seit Oktober 2015 und er ist immer noch nicht leer. Und das, obwohl ich mich fast täglich schminke. Gut, bis auf sonntags, denn das ist in der Regel mein Make-up freier Tag – auch die Haut braucht mal eine Pause. 😉
 
Erfahrungsbericht über das Hypersensitive Make-up von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer   Erfahrungsbericht über das Hypersensitive Make-up von DADO SENS, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Das Ergebnis

Das Hypersensitive Make-up hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Ich habe keine Unverträglichkeiten erlebt, die Haut ist zart und die Poren sind nicht verstopft. Mit der Nuance „natural“ bin ich rundum zufrieden. Wie das Bild zeigt (ich habe das Make-up hier auf meinen Unterarm gegeben), erzielt es ein natürliches Ergebnis. Rötungen deckt das Make-up sehr gut ab und man kann es je nach Hautzustand und gewünschtem Intensitäts-Grad gut dosieren. Somit eignet es sich als dezentes Tages-Make-up und kann auch für ein intensiveres Abend-Make-up verwendet werden.

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Was kostet der Spaß?

Im Vergleich zu Make-up aus dem Drogeriemarkt ist es mit 21,90 € (30 ml Flakon) verhältnismäßig kostspielig. Aber es wird in Deutschland und auf Naturbasis hergestellt – das hat nun mal seinen Preis. Dafür habe ich ein gutes Gefühl bei der Anwendung des Make-ups.
Man erhält das Hypersensitive Make-up direkt im Online-Shop von DADO SENS, in Parfümerien und Reformhäusern.
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Falls Ihr also noch auf der Suche nach dem perfekten Make-up seid, schaut Euch doch mal abseits der medial beworbenen Marken um. Auch im Reformhaus, Bioladen um die Ecke und Naturkosmetik-Regal gibt es sehr gute Alternativen zur Chemie-Keule. 😉
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Die Betreuung der Mieze in der Urlaubszeit, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Wie man die Mieze in der Urlaubszeit wieder zum Schnurren bringt

Egal, ob ein Kurztrip ins Haus steht oder der Sommerurlaub geplant wird, eine Frage steht immer im Raum: Wer passt auf meine Katze(n) auf? Da gerade die Plüschtiger sehr sensible Wesen sind, muss ein guter und zuverlässiger Betreuer gefunden werden. Mittlerweile kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz als Betreuerin von verschiedenen Sofatigern zurückgreifen. Falls Ihr also gerade auf der Suche nach einem Catsitter seid, kann ich mich zwar leider nicht zur Verfügung stellen, 😉 aber ich habe einige Tipps, die Euch in Sachen Catsitting helfen können.

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Die Chemie muss stimmen!

Wie auch bei uns Menschen, müssen das Temperament und der Charakter irgendwie zusammenpassen, denn auch Katzen mögen nicht jeden! Als Betreuer sollte man sich mit den Flausen von Katzen gut auskennen und katzenaffin sein. Was Kätzchen gar nicht mögen, sind Hektik, Lärm, eine Veränderung ihrer Gewohnheiten/Umgebung sowie mangelnde Aufmerksamkeit. Aufkommenden Stress bringen die Tiger dann auch mal in unangenehmer Form zum Ausdruck. Sie machen beispielsweise Kleinholz aus dem Mobiliar der Besitzer oder pinkeln an Stellen, die nicht zum Dunstkreis des Katzenklos gehören (Betten, Vorhänge etc.).
Darüber hinaus hilft es ungemein, wenn die zu betreuende Katze und ihr Betreuer sich bereits einigermaßen kennen und mögen. Eine Sache ist nämlich klar: Die „Katzeneltern“ kann man als Catsitter nicht ersetzen. Wenn die Sehnsucht zu groß wird oder der Urlaub zu lange dauert, kann das schnell zu depressiven Phasen bei Stubentigern führen. Da hilft es meistens, sie mit besonderen Leckerbissen zu verwöhnen. Ich habe immer das Lieblingsfutter und Leckerlis parat, falls das Felltierchen vor lauter Kummer in einen Hungerstreik tritt. Auch ausgedehnte Kuscheleinheiten können helfen, den deprimierten Tiger wieder zum Schnurren zu bringen.

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Eine Nummer gegen Kummer & „Roomservice“ für die Katz

Da Katzen manchmal ausgerechnet dann krank werden, wenn Herrchen und Frauchen unter Palmen weilen, sollte man die Telefonnummer des Tierarztes kennen und ggf. den Weg dorthin. Bei mir hat mal ein Perser-Kater, der bereits das biblische Alter von 23 Jahren erreicht hatte, während einer Urlaubsbetreuung einen Schwächeanfall erlitten (er war herzkrank). Im Endeffekt musste ich das Tierchen beim Tierarzt abgeben und hatte große Sorge, es nie wieder zu sehen. Bevor Ihr jetzt einen Schreck bekommt: Der Tierarzt konnte den Kater noch stabilisieren bis die Besitzer aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Leider ist er ein paar Tage später gestorben. 🙁

Während der Betreuung sollte man Kontakt mit den Besitzern halten. Darüber hinaus ist es gut zu wissen, wo die Zeckenzange liegt und wie man sie benutzt (das ist gar nicht so schlimm, man muss es nur mal gemacht haben). Auch ein Wund-Desinfektionsmittel, das für Tiere geeignet ist (!), sollte griffbereit sein, falls nach einem nächtlichen Kämpfchen (eine besondere Spezialität von Katern) mal das Öhrchen blutet. Zu viele Sorgen muss man sich in der Regel aber nicht machen, denn Katzen sind relativ robust. Wenn sie jedoch gar nichts mehr fressen, sollte man etwas unternehmen.

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Apropos Essen – auch hier muss man sich im Vorfeld mit dem Besitzer absprechen: Wann sind Fütterungszeiten, was wird gefüttert und wie viel? Und auch die „Freigänge“ müssen erläutert werden (wann, wie oft), denn Katzen mögen ihre Gewohnheiten. Gerade im Sommer streifen Freigänger gerne mal ein paar Tage durch die Gegend, ohne sich blicken zu lassen. Erst einmal sollte man keine Panik bekommen. Falls die Katze jedoch über mehrere Tage verschollen ist, hilft es, das Revier abzulaufen, sie zu rufen und einmal im Tierheim telefonisch nach möglichen Fundkatzen zu fragen.
Manche Katzen (aber längst nicht jede) genießen es, sich regelmäßig das Fell bürsten zu lassen. Bei einigen Katzen-Rassen macht es das lange Fell jedoch auch zwingend erforderlich! Selbstverständlich muss das Katzenklo regelmäßig gereinigt werden und die Näpfchen sollte man täglich mindestens ein Mal, besser zwei Mal, spülen. Ich gebe zu, das alles hat etwas von „Roomservice“ für die Katz. 😉

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Spielzeug, Schmusedeckchen & Co.

Die meiste Zeit des Tages liegen Katzen dekorativ auf dem Sofa rum und schlummern friedlich. Für die dollen fünf Minuten sollte man jedoch ein Spielzeug parat haben, damit sich der Tiger mal ordentlich auspowern kann – sonst ist nämlich die Couch fällig. 😀 Da genügt auch teilweise schon ein Tennisball. Natürlich muss man auch genügend Zeit für ausgiebige Streicheleinheiten der Schmusekatze einplanen. Für die nötige Geborgenheit, wenn die heiß geliebten Menschen schon nicht da sind, sorgen das eingemuckelte Schmusedeckchen und die vertraute Umgebung. In den meisten Fällen ist es ratsam, die Mieze in ihren eigenen vier Wänden zu betreuen. Vielleicht habt Ihr nette Nachbarn, die das Tierchen  bereits kennen und ins Herz geschlossen haben? Auf diesem Weg bin ich zur „Nummer gegen Kummer“, also zum Catsitter, geworden. Wir hatten allerdings früher auch eine Familienkatze und die Katzen-Betreuung ist für mich somit kein Neuland. Am besten können die potenziellen Betreuer erst einmal ein Wochenende probeweise auf die Katze aufpassen. Falls die Chemie stimmt, steht einem Urlaub nichts mehr im Wege.
Also dann: Ich wünsche Euch, dass Ihr nette Menschen findet, die sich liebevoll und einfühlsam um Eure geliebten Felltierchen kümmern, damit Ihr Euren Urlaub auch entspannt genießen könnt!

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Ein Urlaub in Bella Italia: Ein Wochenende in der Modemetropole Mailand, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Ein Urlaub in Bella Italia – Teil III: Ein Wochenende in der Modemetropole Mailand

Von unserer Anreise nach Ligurien durch das malerische Piemont entlang des Genfer Sees habe ich bereits berichtet. Zwei Wochen der Tiefenentspannung mit herrlichem Sommerwetter und leckerem Essen an der beschaulichen Blumenriviera lagen nun hinter uns. Die Rückreise führe uns vorbei an Genua und nach knapp drei Stunden Fahrt erreichten wir Mailand. Dort hatten wir für das Wochenende bereits im Voraus ein Hotelzimmer gebucht.
In Mailand angekommen, wurde schnell klar, dass wir uns eines der heißesten Wochenenden für unseren Mailand-Trip ausgesucht hatten. Die dortige Wetterlage erinnerte an einen Werbespot für einen Haarlack aus den 1980er Jahren: 38 Grad (gefühlt weit über 40 Grad), die Sonne brennt und die Haare schlagen bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit Locken. Da konnte auch kein Allwetter-Haarspray dieser Welt noch irgendetwas ausrichten. Im Hotelzimmer dagegen fühlte man sich direkt wie in einem Iglu am Nordpol, denn dort kam eine steife Brise aus der Klimaanlage. Wir hatten also die Qual der Wahl zwischen einem Aufenthalt draußen bei Sauna-Atmosphäre oder dem Hotelzimmer mit Eisschrank-Temperaturen. Trotz stickiger Saunaluft machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erobern.

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Sightseeing im Schnelldurchlauf und eine Brise Theaterluft

Den Stadtführer hatte ich bereits im Liegestuhl in Ligurien studiert und unsere Route stand somit fest. In dem besagten Stadtführer wurde, wie in jeder anderen großen Stadt auch, vor Taschendieben gewarnt. Und so ließ ich meine Handtasche lieber im Hotelsafe. Ich muss aber sagen, dass ich mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt habe. Darüber hinaus habe ich selten eine so saubere und ordentliche Stadt wie Mailand gesehen.
Da wir am Sonntag bereits die lange Rückreise nach Deutschland antreten wollten, blieb uns nur der Samstag für einen ausgiebigen Rundgang durch die Stadt. Das hieß, in einem Tag möglichst viele Eindrücke sammeln, trotz drückender Hitze. Unsere erste Etappe führte uns natürlich zum Mailänder Dom, dem Duomo di Santa Maria Nascente. Man soll vom Dach des Doms eine traumhafte Aussicht haben, doch in Anbetracht der Hitze haben wir uns den Aufstieg erspart. Unmittelbar neben dem Dom liegt die legendäre Einkaufspassage, Galleria Vittorio Emanuele II – hier reiht sich ein Luxuslabel an das nächste. Neben edlen Kleidern von Prada und aufwendigen Taschen von Louis Vuitton sollte man sich aber auf jeden Fall die architektonischen Highlights wie das Bodenmosaik genauer ansehen. Wer mehr über die prunkvolle Einkaufspassage wissen möchte, kann sich auf der Homepage näher informieren. Dort lässt sich alles über die Geschichte sowie Architektur nachlesen und man erfährt, was es mit dem Symbol des Stiers im Bodenmosaik auf sich hat.
Auf der anderen Seite der Galleria Vittorio Emanuele II geht es schnurstracks zu den heiligen Hallen der berühmten Mailänder Scala. Einen Blick hinter die Kulissen dieses bedeutenden Opernhauses konnten wir leider nicht erhaschen, da dort gerade Proben stattfanden. Wer einen Abend in der Scala genießen möchte, kann sich hier über das aktuelle Programm informieren. Allerdings befürchte ich, dass es nicht so einfach sein wird, eine der heiß begehrten Karten zu ergattern.

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Ein Schaufensterbummel in der Modemetropole

Neben dem kulturellen Pflichtprogramm sieht man immer wieder interessante Kleinigkeiten, die diese Stadt so besonders machen, wie hübsche Cafés oder sehr alte Friseurgeschäfte. Bereits die kreative Gestaltung der Auslagen vieler Geschäfte lädt zum Schaufensterbummel ein. In meinem Fall ist es bedauerlicher Weise auch beim Schaufensterbummel geblieben. Eigentlich gehörte es zu meinem Plan, wenigstens eine Kleinigkeit zu kaufen, die mich später immer wieder an diese schöne Stadt erinnern sollte. So mache ich das in jedem Urlaub und besitze unter anderem Ohrringe aus einer kleinen Werkstatt auf Mallorca oder eine handgefertigte Handtasche vom Markt. Doch dieses Mal war alles anders. Bereits in Ligurien kamen statt einem Jumpsuit oder Ohrringen lediglich Oliven und eine Mokka-Kanne ins Einkaufskörbchen. In Mailand sind wir mitten im Viertel sehr bekannter, hochpreisiger Designer gelandet, dem sogenannten „Goldenen Viereck“, Quadrilatero d’Oro. Da ich meine Geldbörse jedoch nicht überstrapazieren wollte, war dies schlicht und ergreifend der falsche Stadtteil. Die vielen kleinen individuellen Boutiquen habe ich daher nicht zu Gesicht bekommen – mir blutet noch heute das Herz! 😉 Es blieb also beim Schaufensterbummel von Dior, Gucci und Co., doch die hübschen Einkaufstüten großer Designer trugen Letztenendes andere Menschen an mir vorbei.
Nachdem wir sehr viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben und irgendwann am frühen Abend im Castello Sforzesco gestrandet sind, haben wir beschlossen, mit der U-Bahn zum Hotel zurückzufahren. Den Abend haben wir in einem kleinen Restaurant in der Nähe unseres Hotels ausklingen lassen. Nach einer erholsamen Nacht mit einem Hauch Arktis-Frische und einem leckeren Frühstück ging es am nächsten Morgen zurück nach Bonn. Aber so viel ist sicher: Mailand, ich komme wieder! Und dann verfolge ich die Mission, die kleinen Boutiquen zu finden und nach Herzenslust zu bummeln.

Urlaub in Bella Italia: Liebe geht durch den Magen, www.kaleidoscope-journal.de, Kirsten Schwarzer

Urlaub in Bella Italia – Teil I: Liebe geht durch den Magen

Wenn sich der graue, kalte Winter verzieht und die ersten Frühlingsblumen das Licht der Welt erblicken, freue ich mich schon auf den Sommerurlaub. Da der Urlaub im letzten Jahr aus Zeitmangel ins Wasser gefallen ist, war meine Vorfreude dieses Mal umso größer. Doch wohin sollte die Reise gehen? Wie wäre es mit einer Pauschalreise nach Spanien, Wanderurlaub im Bayerischen Wald oder abermals ein Aufenthalt an der guten alten Ostsee?

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Die geistige Eingebung kam mir quasi in der Küche. Bereits seit einigen Jahren habe ich meine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt und kann auf einen stattlichen Fundus an Kochbüchern blicken. An einem verregneten Sonntagnachmittag habe ich es mir mit dem Buch „Piemont und Ligurien: Küche & Kultur“ von Cornelia Schinharl auf dem Sofa gemütlich gemacht. Hier handelt es sich nicht um irgendein Kochbuch: Neben vielen tollen Rezepten (u. a. Focaccia, Torta verde, Ravioli und Pesto) lernt man auch einiges über regionale Produkte (z. B. Weine oder die Taggiasca-Oliven) und die Kultur. Die ligurische Küche, die reich an Gemüse ist, Bilder von pittoresken Küstenorten und Berichte über regionale Spezialitäten haben mein Herz im Sturm erobert. Und so war die Idee geboren, den Urlaub in Ligurien zu verbringen.


Urlaub in Bella Italia!

Bisherige Aufenthalte in Italien wecken bei mir keine so guten Erinnerungen. Hierzu zählen eine miserable Stufenfahrt in die „Ewige Stadt“ und ein, sagen wir mal, etwas langweiliger Familienurlaub in Südtirol in meiner Jugend. Ligurien kannte ich bisher nicht und so habe ich erst einmal Kartenmaterial und einen Reiseführer gekauft. Die Region teilt sich in zwei Küstenabschnitte auf: die Riviera di Ponente und die Riviera di Levante. Ich entschied mich für die Riviera di Ponente, genauer gesagt für die Provinz Imperia. Diese Region, die an Frankreich grenzt, trägt auch den schmückenden Namen Riviera dei Fiori, die „Blumenriviera“. Die üppige Blütenpracht vor Ort macht deutlich, dass die Region die Bezeichnung „Blumenriviera“ mehr als verdient hat.

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Die Suche nach einem „temporären“ Dach über dem Kopf

Nichtraucherdomizil? Ein Haus oder eine Wohnung? Wie weit darf das Meer entfernt sein? Und wo will ich überhaupt hin? Mit diesen Fragen und derartigen Kriterien muss man sich auseinandersetzen, wenn man eine Bleibe für den Urlaub sucht. Für mich stand auf jeden Fall fest, dass es kein Hotelurlaub werden sollte, um möglichst flexibel zu sein. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man die Unterkunft besser auf eigene Faust sucht. Reisebüros scheinen sich eher auf Pauschalreisen oder Hotelurlaube spezialisiert zu haben und ich bekam dort ohne irgendeine Form der Beratung lediglich einen Reisekatalog in die Hand gedrückt.

Im Rahmen meiner Internetrecherche bin ich auf das benutzerfreundliche Portal fewo-direkt.de gestoßen. Dort gibt es eine riesige Auswahl an Ferienhäusern und Wohnungen (auch aus privater Hand) und unzählige Möglichkeiten, die Suche einzugrenzen. Darüber hinaus fand ich es äußerst hilfreich, authentische Bewertungen der einzelnen Domizile von anderen Urlaubern  zu lesen. So kann man im Vorfeld mögliche „Schwachstellen“ erkennen. In meinem Fall war dieser kleine Wermutstropfen die Kirche, die quasi direkt vor dem Schlafzimmer stand und jede Stunde gebimmelt hat, auch nachts. Aber wenn man sonst keine Sorgen hat, gewöhnt man sich auch ganz schnell an die Kirche eines sehr charmanten, kleinen Dorfes. Geschlafen habe ich trotzdem wie ein Stein. Die Kirche diente außerdem den Eulen der Region als Versammlungsplätzchen, aber dazu kommen wir im zweiten Teil meines Reiseberichts.

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Alles in allem sollte man früh anfangen, eine Unterkunft zu suchen, sonst sind die „Filetstückchen“ nämlich schon ausgebucht. 😉 In meinem Fall schloss ich die Suche mit einer Liste meiner Favoriten ab, die die jeweiligen Vor- und Nachteile aufführte. Nun trat mein Freund in Aktion und durfte sich eine Ferienwohnung aussuchen. Wie Männer so sind, dauerte die Entscheidung im Vergleich zu meiner gefühlt endlosen Suche nicht besonders lange. Unter uns gesagt: Er hat sich maximal die ersten drei Wohnungen angesehen und die erste auf der Liste haben wir gebucht. Aber die Wahl war goldrichtig, wie sich später herausstellte.


„Sie haben Ihren Zielort noch nicht erreicht!“

Mit gepackten Koffern, leckeren Pausensnacks und einem ausgeklügelten Routenplan ging die Reise Anfang Juli endlich los. Die Idee, im Juli zu verreisen, erwies sich im Nachhinein als kluge Entscheidung. Zum einen ist es im Juli am Strand und in den Städten noch nicht überfüllt und zum anderen hat man eine gewisse Garantie, dass der Wettergott auch gute Laune hat. Im September sieht das nämlich häufig anders aus, wie wir selbst schon das eine oder andere Mal erlebt haben… ich sage nur Regen und 15 Grad in Griechenland, das braucht kein Mensch!

Frei nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ ging die Reise im Morgengrauen los. Alles lief gut und die Straßen waren verhältnismäßig leer. Doch je näher wir der Schweizer Grenze kamen, desto häufiger hörten wir die Verkehrsmeldung, dass im und vor dem Gotthard Tunnel mit erheblichen Staus zu rechnen sei. Ein kleiner Tipp am Rande: Über Twitter kann man die aktuellen Geschehnisse sehr gut verfolgen, denn die Betreiber des Gotthard Straßentunnels nutzen die sozialen Netzwerke. Auf dem Rastplatz kurz vor der Schweizer Grenze haben wir uns bei einer Tasse Kaffee und einem Hasenbrot spontan eine neue Route überlegt. Die Planänderung erwies sich im Nachhinein als Glücksgriff! Unsere neue Route führte uns durch den Großen Sankt Bernhard Tunnel, in dem wir fast alleine waren. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann rund um den Großen Sankt Bernhard Tunnel Plüsch-Bernhardiner in allen erdenklichen Größen kaufen und ihnen so die lange Fahrt mit einem Kuschelgesellen versüßen. 😉

Die Route durch den Großen Sankt Bernhard Tunnel bietet aber auch dem Auge einiges! Man fährt durch eine malerische Bergkulisse, direkt vorbei am wunderschönen Genfer See, mittendurch Piemont. Wenn man ein bisschen Zeit hat, lohnt es sich, bereits dort einen kleinen Aufenthalt einzuplanen. Leider habe ich es versäumt, Fotos von dieser schönen Region zu machen.
Die Anreise von Bonn nach Ligurien hat bedingt durch den Umweg knapp zwölf Stunden gedauert. Natürlich ist die Strecke durch den Gotthard Tunnel kürzer, aber der Schlenker durch die Berge hat sich gelohnt! Nun konnte der Urlaub beginnen, aber dazu mehr im zweiten Teil meines Reiseberichts.

Ciao!

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